Nationale Koordinator*innen für die Erwachsenenbildung
Die EU hat Nationale Koordinator*innen im Zuge der Europäischen Agenda für Erwachsenenbildung damit beauftragt, zur Implementierung der Agenda in ihrem jeweiligen Land beizutragen.
Aufgaben Nationaler Koordinator*innen
Ihre Aufgabe besteht unter anderem in der Kommunikation und Kooperation mit relevanten Stakeholdern. Sie vertreten die Anliegen der Erwachsenenbildung im jeweiligen nationalen Kontext und fördern die Erwachsenenbildung in ihren Ländern. Außerdem geben sie politische Empfehlungen und leisten Unterstützung, auch an den Schnittstellen zu anderen Politikfeldern wie Arbeitsmarkt, Gesundheit oder Soziales. Sie fungieren weiters als nationale Kontaktstelle für die Kommission und unterstützen andere Mitgliedsstaaten bei der Umsetzung der Agenda für Erwachsenenbildung.
Standorte Nationaler Koordinierungsstellen
Das Netz nationaler Koordinator*innen wird in Form regelmäßiger Treffen in Brüssel von der Kommission koordiniert. Aktuell (Stand 2021) gibt es 33 Koordinator*innen bzw. Koordinierungsstellen in den Ländern der EU sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und der Türkei. In Österreich ist die Koordinationsrolle bei der Abteilung Erwachsenenbildung I/13 des Bundesministeriums für Bildung Wissenschaft und Forschung (BMBWF) angesiedelt.