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Nationale Koordinatorinnen für die Erwachsenenbildung

Birgit Aschemann (2016)

Im Zuge der erneuerten Europäischen Agenda für Erwachsenenbildung (2011-2020) wurden Nationale KoordinatorInnen damit beauftragt, zur Implementierung der Agenda in ihrem jeweiligen Land beizutragen.

Ihre Aufgabe besteht unter anderem in der Kommunikation und Kooperation mit relevanten Stakeholdern. Sie vertreten die Anliegen der Erwachsenenbildung im jeweiligen nationalen Kontext und fördern die Erwachsenenbildung in ihren Ländern. Außerdem geben sie politische Empfehlungen und leisten Unterstützung, auch an den Schnittstellen zu anderen Politikfeldern wie Arbeitsmarkt, Gesundheit oder Soziales. Sie fungieren weiters als nationale Kontaktstelle für die Kommission und anderer Mitgliedsstaaten bei der Umsetzung der Agenda für Erwachsenenbildung.


Das Netz nationaler KoordinatorInnen wird in Form regelmäßiger Treffen in Brüssel von der Kommission koordiniert. 2015 gab es 33 KoordinatorInnen bzw. Koordinierungsstellen in den Ländern der EU sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und der Türkei. In Österreich ist die Koordinationsrolle bei der Abteilung Erwachsenenbildung II/5 des BMBF angesiedelt.

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