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Daten und Fakten über Kritische Medienkompetenz Erwachsener

CC BY Redaktion/CONEDU

Aktuelle Publikationen aus Österreich, der EU und darüber hinaus beschreiben, wie es um die Kritische Medienkompetenz von Erwachsenen bestellt ist.

Hier finden Sie Ergebnisse aus einer Auswahl deutsch- und englischsprachiger Publikationen – ein Querschnitt aus den frühen 2020er Jahren. Zur besseren Einordnung stellen wir zusätzlich vor, wer die Untersuchungen beauftragt und durchgeführt hat, und wie dabei vorgegangen wurde.

 

Die vorliegende Sammlung zeigt verschiedene Studien und Umfragen zur Kritischen Medienkompetenz auf. Diese beschäftigen sich überwiegend damit zu erheben, über welche Aspekte Kritischer Medienkompetenz bestimmte Bevölkerungsgruppen verfügen und welche Faktoren Einfluss darauf haben. Untersuchungen aus Österreich gibt es nur wenige.

Digitale Fitness in Österreich

Jahr: 2022, Land: Österreich, Sprache: Deutsch

 

Ziel der Publikation

Ziel der Umfrage "Digitale Fitness in Österreich" (PDF) war es, Einblick in die digitalen Kompetenzen von Österreicher*innen zu gewinnen. Teil der Umfrage waren auch Fragen zu Themen Kritischer Medienkompetenz, wie z.B. Fragen zum Thema Sicherheit und zum Umgang mit Informationen und Daten. Die Umfrageergebnisse bilden digitale Kompetenzen auf den Kompetenzstufen 1 bis maximal 5 ab. Personen auf Stufe 1 verfügen demnach über grundlegende Kompetenzen und können unter Anleitung einfache Aufgaben erfüllen. Personen auf Stufe 5 haben fortgeschrittene Kompetenzen und können Probleme selbstständig lösen und andere anleiten.

 

Zentrale Ergebnisse

  • Beim Thema Sicherheit konnte die Mehrheit der Befragten nur einfache Aufgaben lösen: 64,8% der Befragten erreichten die Kompetenzstufe 1, 22,7% erreichten Kompetenzstufe 2, 9,3% die Stufe 3, 3% Stufe 4 und 0,2% Stufe 5.
  • Beim Thema Umgang mit Informationen und Daten erreichten die meisten der Befragten die Kompetenzstufe 3: 15,8% erreichten Stufe 1, 29,3% Stufe 2, 34,6% Stufe 3, 17,9% Stufe 4 und 2,3% Stufe 5.
  • Wissensfragen zur Zwei-Faktor-Authentifizierung und zu Phishing-Mails bzw. dem Erkennen seriöser Online-Shops beantworteten nur wenige der Befragten richtig (13,9% und 16,8% bzw. 16,9%).
  • Die Befragten überschätzten ihre Kompetenzen: Im Durchschnitt schätzten sie, dass sie 76,3% der Wissensfragen zum Thema Sicherheit richtig beantworten können, tatsächlich erreichten sie 24,4%. Beim Thema Umgang mit Informationen und Daten erreichten die Befragten durchschnittlich 51,8%. Sie schätzten aber, dass sie 84,4% richtig beantworten können.

 

Autor*innen und Auftraggeber

Auftraggeber der Umfrage ist fit4internet – Verein zur Steigerung der digitalen Kompetenzen in Österreich. Die Umfrage wurde in Kooperation mit Accenture, Digitalberatung und bilendi market research durchgeführt.

 

Methoden

Die Umfrage richtete sich am Digitalen Kompetenzmodell für Österreich – DigComp 2.2 AT aus. Dieses definiert digitale Kompetenzen in verschiedenen Bereichen und Kompetenzstufen. Für die Umfrage wurden 3.930 in Österreich lebende Personen online befragt. Die Stichprobe wurde auf Basis von Geschlecht, Wohnort (Bundesland) und Alter (16 bis 88 Jahre) nach Daten der Statistik Austria ausgewählt. Die Umfrage bestand aus Selbsteinschätzungs- und Wissensfragen.

Gesundheitskompetenz von Österreicher*innen mit Schwerpunkt Medienkompetenz

Jahr: 2021, Land: Österreich, Sprache: Deutsch

 

Ziel der Publikation

Ziel der Studie "HLS19-AT" (PDF) war es, verlässliche Daten über die Gesundheitskompetenz von Österreicher*innen zu gewinnen und diese als Basis für die Planung und Bewertung gesundheitspolitischer Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitskompetenz zur Verfügung zu stellen.

 

Zentrale Ergebnisse

  • 44% der Österreicher*innen nutzen soziale Medien, um sich über gesundheitliche Themen zu informieren oder auszutauschen.
  • Jede*r Zweite findet es schwierig zu beurteilen, ob hinter angebotenen Gesundheitsinformationen wirtschaftliche Interessen stehen.
  • Knapp die Hälfte der Österreicher*innen (47%) findet es zudem schwierig einzuschätzen, wie vertrauenswürdig eine gefundene Information ist.

 

Autor*innen und Auftraggeber

Autor*innen sind Griebler Robert, Straßmayr Christa, Mikšová Dominika, Link Thomas, Nowak Peter und die Arbeitsgruppe Gesundheitskompetenz-Messung der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK). Herausgeber ist das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK). In Auftrag gegeben und finanziert hat die Erhebung die österreichischen Bundesgesundheitsagentur (BGA) und der Dachverband der Sozialversicherungsträger (DVSV). Die Studie ist Teil der internationalen Health Literacy Survey (HLS19), einem Projekt des WHO Action Network on Measuring Population and Organizational Health Literacy (M‐POHL).

 

Methoden

Für die repräsentative Erhebung wurden 2020 in Österreich rund 3.000 Personen ab 18 Jahren telefonisch befragt. Neben Fragen zur Gesundheitskompetenz im Allgemeinen gab es auch Fragen zu folgenden spezifischen Bereichen:

  • zu Navigationskompetenz im Gesundheitssystem,
  • zu kommunikativer Gesundheitskompetenz im Rahmen ärztlicher Gespräche und
  • zu Gesundheitskompetenz mit Fokus auf Impfentscheidungen.

Digitale Nachrichten- und Informationskompetenzen in Deutschland

Jahr: 2021, Land: Deutschland, Sprache: Deutsch

 

Ziel der Publikation

Ziel der Studie "Quelle: Internet? Digitale Nachrichten- und Informationskompetenzen der deutschen Bevölkerung im Test" (PDF) war es, verlässliche Daten zu Informations- und Nachrichtenkompetenzen in der deutschen Bevölkerung zu gewinnen.

 

Zentrale Ergebnisse

  • 56% der Befragten hielten eine Werbeanzeige trotz entsprechender Kennzeichnung fälschlicherweise für eine Information.
  • Ob eine Quelle vertrauenswürdig ist, konnten 59% der Befragten richtig einschätzen, nur die Hälfte erkannte allerdings bei einem konkreten Beispiel auch den Interessenskonflikt.
  • Jüngere haben eine höhere digitale Nachrichtenkompetenz als Ältere, allerdings abhängig vom Bildungsabschluss.
  • Menschen mit ausgeprägterer demokratischer Grundhaltung haben auch eine höhere Nachrichten- und Informationskompetenz.

 

Autor*innen und Auftraggeber

Die Autor*innen sind Anna-Katharina Meßmer, Alexander Sängerlaub und Leonie Schulz (Stiftung Neue Verantwortung). Die Stiftung publizierte die Studie im öffentlichen Auftrag.

 

Methoden

Die Studienherausgeber*innen entwickelten gemeinsam mit Feld-Expert*innen einen Nachrichtenkompetenz-Test, den sie im Herbst 2020 mit einer repräsentativen Stichprobe für die deutschsprachige Bevölkerung mit Internetzugang in Deutschland ab 18 Jahren durchgeführt haben. Mittels Online-Interviews sind dafür deutschlandweit 4.194 Internetnutzer*innen ab 18 Jahren befragt und getestet worden. Der Test erhebt anhand von Testfragen und -aufgaben die digitale Nachrichtenkompetenz, genauer:

  • die Fähigkeit zur Navigation in digitalen Medienumgebungen,
  • die Fähigkeit zur Beurteilung der Qualität von Nachrichten und Inhalten,
  • die Fähigkeit, Informationen und Quellen zu prüfen,
  • die Diskursfähigkeit sowie
  • die Kenntnisse über die Funktionsweise von digitalen Öffentlichkeiten.

Der kritische Umgang mit Informationen und Daten als Bildungsbedarf unter den Vorzeichen von Datenkapitalismus

Jahr: 2021, Land: Deutschland, Sprache: Deutsch

 

Ziel der Studie

Die Autor*innen haben im Beitrag "Der kritische Umgang mit Informationen und Daten als Bildungsbedarf unter den Vorzeichen von Datenkapitalismus" im Buch "Erwachsenenpädagogische Digitalisierungsforschung" die Frage beantwortet, wie Erwachsene ihre Kompetenzen im kritischem Umgang mit digitalen Umgebungen, darunter digitale Medien, einschätzen.

 

Zentrale Ergebnisse

  • Erwachsene mit nichtdeutscher Herkunftssprache schätzen ihre Fähigkeit, die Glaubwürdigkeit von Nachrichten einschätzen zu können, geringer ein als jene mit deutscher Herkunftssprache.
  • Erwachsene mit geringer Literalität schätzen ihre digitalen Grundkompetenzen im Vergleich zu den Erwachsenen mit höherer Literalität seltener als hoch ein.
  • Männer schätzen im Durchschnitt ihre digitalen Kompetenzen höher ein als Frauen. Da in Assessments die Unterschiede zwischen Frauen und Männern aber eher gering sind, vermuten die Autor*innen, dass Männer ihre Kompetenzen eher über- bzw. Frauen eher unterschätzen.
  • Je niedriger der Schulabschluss, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Erwachsene ihre digitalen Kompetenzen als eher gering beurteilen.
  • Wer angibt, nicht so gut mit dem Haushaltseinkommen auszukommen, schätzt auch die eigene Fähigkeit als geringer ein, beurteilen zu können, warum kostenlose Online-Dienste an persönlichen Daten von Nutzer*innen interessiert sind.

 

Autor*innen und Auftraggeber

Autor*innen sind Klaus Buddeberg, Gregor Dutz, Christopher Stammer (Uni Hamburg) und Lisanne Heilmann (Helmut-Schmidt-Universität). Der Beitrag ist in folgendem Sammelband erschienen: Christian Bernhard-Skala, Ricarda Bolten-Bühler, Julia Koller, Matthias Rohs, Johannes Wahl (Hg.): Erwachsenenpädagogische Digitalisierungsforschung. Impulse – Befunde – Perspektiven. Reihe: Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen – Forschung und Praxis, Band 42. Bielefeld: wbv.

 

Methoden

Die Basis für die Untersuchung bildet der Datensatz der deutschen Studie LEO 2018 – Leben mit geringer Literalität. In der Studie befragten Forscher*innen 7.192 Erwachsene im Alter von 18 bis 64 Jahren, die über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, um dem Interview auf Deutsch folgen zu können.

Medienkritikfähigkeit messbar machen

Jahr: 2020, Land: Deutschland, Sprache: Deutsch

 

Ziel der Publikation:

Die Autorin der Studie "Medienkritikfähigkeit messbar machen. Analyse medienbezogener Fähigkeiten bei Eltern von 10- bis 15-Jährigen" zielte darauf ab, ein Testverfahren für Medienkritikfähigkeit zu entwickeln und Basisdaten zu erheben, um die Medienkritikfähigkeit von Eltern jugendlicher Kinder zu analysieren.

 

Zentrale Ergebnisse:

  • Je älter die Eltern sind, desto eher verfügen sie über höhere Medienkritikfähigkeit.
  • Die Medienkritikfähigkeit der Eltern steigt mit höherem Einkommen und höherer Bildung.
  • Mütter können unterhaltende Medieninhalte wie z.B. TV-Shows, (Online-)Spiele oder Beiträge aus Boulevardzeitungen etwas besser kritischer einordnen als Väter. Der Effekt ist aber klein.
  • Je höher der Schulabschluss der Eltern, desto höher ist ihre Medienkritikfähigkeit.

 

Autor*innen und Auftraggeber

Autorin ist Karin Julia Rott (LMU München). Herausgegeben wurde die Publikation im wbv-Verlag in der Reihe Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen - Forschung & Praxis.

 

Methoden

In einer Querschnittserhebung hat die Autorin und Wissenschaftlerin Eltern mit Kindern im Alter zwischen 10 und 15 Jahren aus Deutschland über eine Online-Erhebung befragt. Dabei hat sie die Medienkritikfähigkeit der Eltern mit einem entwickelten Messinstrument getestet und sie zu ihrem Medienerziehungshandeln befragt.

Einfluss selbstreferentieller Fragen auf die Bewertung von Fake News

Jahr: 2022, Land: USA, Sprache: Englisch

 

Ziel der Studie

Ziel der Studie "Do You Really Know if It’s True? How Asking Users to Rate Stories Affects Belief in Fake News on Social Media" (PDF) war es herauszufinden, wie das Stellen selbstreflexiver Fragen die Einschätzung beeinflusst, ob es sich bei einer Meldung um Fake News handelt.

 

Zentrale Ergebnisse

  • Die Befragten glaubten Artikeln eher, die ihrer eigenen Meinung entsprechen.
  • Nutzer*innen, die gebeten worden sind, Artikel anhand einer selbstreflexiven Frage zu bewerten, haben den Artikeln weniger Glauben geschenkt.
  • Dieser Effekt wirkte sich auch auf nachfolgend gezeigte Artikel aus: Die Wahrscheinlichkeit war geringer, dass Nutzer*innen den nachfolgenden Artikeln Glauben schenkten, ohne dass sie dazu aufgefordert wurden, sich Fragen dazu zu stellen.

 

Autor*innen und Auftraggeber

Autor*innen sind Patricia L. Moravec (McCombs School of Business, Austin), Antino Kim und Alan R. Dennis (Indiana University Bloomington), Randall K. Minas (Indiana State University). Die Studie wurde in der Zeitschrift "Information System Research" veröffentlicht.

 

Methoden

Die Wissenschaftler*innen haben 68 Social-Media-Nutzer*innen darum gebeten, die Glaubwürdigkeit von 42 Social-Media-Beiträgen zu bewerten. Manche der Beiträge enthielten Informationen, andere Fake News. Die Wissenschaftler*innen haben bei den Befragten zudem die kognitive Aktivität im Gehirn bei der Bewertung der Artikel untersucht.

Fake News konsumieren – eine Frage des Alters?

Jahr: 2020, Land: USA/Vereinigtes Königreich, Sprache: Englisch

 

Ziel der Studie

Das Ziel der Publikation "Consuming Fake News: A Matter of Age? The perception of political fake news stories in Facebook ads" war es, herauszufinden, welche Rolle das Alter beim Konsum von Fake News spielt.

 

Zentrale Ergebnisse

  • Fake-News-Artikel hatten eine höhere Reichweite in den älteren Altersgruppen – am höchsten bei der Gruppe der 55- bis 64-Jährigen.
  • Nur insgesamt 12,7 % der erreichten Personen klickten auf den Link zum vollständigen Beitrag.
  • Bei Analyse zweier Fake-News-Posts zeigte sich, dass von jenen, die Beiträge kommentierten, nur 12% bis 13 % auf den gesamten Beitrag klickten.
  • Bei Analyse zweier Fake-News-Posts zeigte sich, dass 47,32 % (Post 1) bzw. 38,89% (Post 2) emotional auf einen Beitrag antworteten, 28,56 % bzw. 44,44% äußerten Skepsis.

 

Autor*innen und Auftraggeber

Autor*innen der Studie sind Eugene Loos und Jordy Nijenhuis (Utrecht Universität).

 

Methoden

Zum einen haben die Autor*innen frühere empirische Studien auf diesem Gebiet erörtert. Zum anderen gab es eine empirische Untersuchung, die zwischen Februar 2018 und Juni 2018 durchgeführt worden ist.

Im Zuge der Untersuchung haben die Forscher*innen 14 politische Fake-News-Artikel in Form von Anzeigen auf Facebook verbreitet. Die Interaktion der Nutzer*innen m diesen Artikeln haben die Forscher*innen nachverfolgt, um die Anzahl der Nutzer*innen in verschiedenen Altersgruppen zu analysieren.

Alter und Fake News

Jahr: 2020, Land: USA, Sprache: Englisch

 

Ziel der Studie

Die Autor*innen haben in der Publikation "Aging in an Era of Fake News" (PDF) Erkenntnisse zusammengetragen, die den Einfluss von Alter auf das Konsumieren von Fake News untersuchen.

 

Zentrale Ergebnisse

  • Nutzer*innen über 65 Jahren sahen und teilten während der US-Wahl 2016 die meisten politischen Fake News in ihren Feeds.
  • Die Fähigkeit, echte von gefälschten Fotos zu unterscheiden, nimmt mit dem Alter ab.
  • Ein Experiment zeigte, dass ältere Erwachsene sich eher auf Geläufigkeit verlassen als junge Erwachsene: In einem Experiment wurden verschiedene Behauptungen mit "wahr" oder "falsch" gekennzeichnet. Die Teilnehmenden sahen die Behauptungen ein oder drei Mal. Wenn ältere Erwachsene die Aussagen mit der Kennzeichnung "falsch" wiederholt sahen, glaubten sie später dennoch eher an sie – anders als junge Erwachsene.
  • Je älter die Erwachsenen sind, desto weniger können sie Werbung von redaktionellen Inhalten unterscheiden.

 

Autor*innen und Auftraggeber

Nadia M. Brashier and Daniel L. Schacter der Harvard Universität haben die Untersuchung im Journal Current Directions in Psychological Science publiziert.

 

Methode

Die Autor*innen haben Erkenntnisse aus verschiedenen anderen wissenschaftlichen Publikationen zusammengetragen.

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