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Nachhaltige Bildungsprojekte gesucht: Bis 1. Mai einreichen

21.04.2022, Text: Lucia Paar, Redaktion/CONEDU
Alle, die sich im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) engagieren, können sich für die BNE-Auszeichnung bewerben.
  • Busch in Form einer Glühbirne Montage: Pixabay Lizenz, RoadLight, https://pixabay.com
    Gesucht sind herausragende Initiativen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Das Forum Umweltbildung sucht gemeinsam mit dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie bis 1. Mai nachhaltige Bildungsprojekte, die Kooperationen schaffen, AkteurInnen mobilisieren und Transformationen anstoßen. Alle, die im Bildungsbereich tätig sind und Bildungsprojekte in Österreich umsetzen, können ihre Projekte für die BNE-Auszeichnung (BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung) einreichen.

Auszeichnung in drei Kategorien

Das Forum Umweltbildung verleiht die BNE-Auszeichnung in drei Kategorien. Insgesamt können also drei Bildungsprojekte gewinnen.

 

Die Kategorie "Kooperieren" richtet sich an Projekte, in denen unterschiedliche AkteurInnen auf besondere Weise zusammenarbeiten, um gemeinsam eine größere Wirkung zu erreichen.

 

Mit der Kategorie "Mobilisieren" sind Projekte gemeint, die besonders viele Menschen und Organisationen mobilisieren können, um sich für die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen einzusetzen.

 

Projekte, die besonders weitreichende Veränderungen für eine lebenswerte Zukunft anregen, können in der Kategorie Transformieren gewinnen.

 

Bis 1. Mai können BildungsakteurInnen Projekte online für die Auszeichnung einreichen. Die Projekte müssen entweder heuer starten, bereits laufen oder kürzlich abgeschlossen worden sein.

So geht es nach der Einreichfrist weiter

Wenn die Einreichfrist abgelaufen ist, prüfen die Auszeichnenden die Projekte nach formalen und inhaltlichen Kriterien. Pro Kategorie kommen neun Projekte in die nächste Runde. Eine Jury wählt daraus wiederum neun FinalistInnen-Projekte aus.

 

Es folgt ein Online-Voting, bei dem alle Interessierten mitmachen können, um für ihr Favoriten-Projekt abzustimmen. Das Ergebnis aus dem Online-Voting wird später zu 30% in die Gesamtbeurteilung einfließen.

 

Die neun FinalistInnen präsentieren ihr Projekt bei der Auszeichnungsveranstaltung in Wien. Anhand der Performance bewertet die Jury die Projekte. Die Gesamtbewertung der neun FinalistInnen-Projekte setzt sich letztlich zu 70% aus dieser Jury-Bewertung und zu 30% aus dem zuvor stattgefundenen Online-Voting zusammen. Die GewinnerInnen erhalten die Auszeichnung direkt bei der Veranstaltung.

Das ist zu gewinnen

Die GewinnerInnen erhalten je 500 Euro, ein Geschenkpaket und eine Auszeichnungsurkunde. Sie können auch das Auszeichnungslogo für die eigene Öffentlichkeitsarbeit verwenden und ihre Siegerprojekte werden auf der Website des Forum Umweltbildung dargestellt.

 

Die anderen FinalistInnen bekommen Sachpreise sowie eine Anerkennungsurkunde.

 

Serie zu Klima- und Umweltschutzbildung auf erwachsenenbildung.at

Hochwasser, Waldbrände, Hungersnot – ExpertInnen der Klimaforschung warnen vor den Folgen extremer Wettereignisse durch den Klimawandel. Verschiedene politische Strategien wie etwa der UN-Aktionsplan Agenda 2030 versuchen, dieser Herausforderung zu begegnen. Dabei sehen sie auch Bildungsinstitutionen gefordert, Aufklärungsarbeit zu leisten, Diskurse zu ermöglichen und "grüne" Kompetenzen zu fördern. Wo setzt hier die Erwachsenenbildung an? In der Serie "Klima- und Umweltschutzbildung" versammeln wir Beiträge, die sich dieser Frage widmen und Antworten geben.

Creative Commons License Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.
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