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Man muss nicht PädagogIn sein: TrainerIn als Beruf

15.05.2019, Text: Lucia Paar, Online-Redaktion
Winfried Hofer ist Trainer. Um diesen Job zu machen, brauche es pädagogische Bildung - aber nicht unbedingt im ersten Schritt, erzählt er im Interview. (Serie: Arbeit und Erwachsenenbildung)
CC BY CONEDU 2019, auf erwachsenenbildung.at (Untertitel kann man im Video über "Einstellungen" aktivieren)
Meist sind es Unternehmen, die Schulungen für ihre MitarbeiterInnen bei ihm buchen. Winfried Hofer arbeitet als Trainer und ist Begründer einer Firma, die Trainings für unterschiedliche Organisationen anbietet. Oft gehe es bei der Schulung um Organisationsentwicklung, Organisationsabläufe oder um Kommunikation, erzählt Winfried. Das Vermitteln neuer Inhalte gefalle ihm dabei sehr: "Dass man Dinge anstößt und Themen aufmacht, die für die TeilnehmerInnen neu sind, das ist für mich insgesamt das Schönste."

Müssen TrainerInnen anfangs keine PädagogInnen sein?

"Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich eine pädagogische Grundausbildung sein muss", antwortet Winfried auf die Frage, wie man denn überhaupt TrainerIn wird. Tatsächlich machen wohl die meisten TrainerInnen zunächst einmal einen Quereinstieg aus einem nicht pädagogischen Ursprungsberuf. Häufig beginnen sie auf Basis Ihrer Fachkenntnisse als TrainerIn zu arbeiten. Die pädagogische Aus- bzw. Weiterbildung selbst erfolgt erst im zweiten Schritt, also begleitend. Diese brauche es aber schon, um langfristig gute Arbeit als TrainerIn leisten zu können, so Winfried Hofer.

Die Videoreihe: Erwachsenenbildung ein Gesicht geben

Insgesamt erscheinen vier Videos zu unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern in der Erwachsenenbildung. Sie sind Teil des Schwerpunkts "Arbeit und Erwachsenenbildung", den wir 2019 in einer Serie von Beiträgen auf erwachsenenbildung.at thematisieren. Die Videos sollen vor allem BerufseinsteigerInnen zeigen, wie die Arbeit in unterschiedlichen Aufgabenbereichen der Erwachsenenbildung aussehen kann und welche Herausforderungen und Freuden damit verbunden sind. Gleichzeitig holen die Videointerviews jene Menschen vor den Vorhang, die in der Erwachsenenbildung arbeiten.

Who's next?

Im nächsten Interview erzählt eine Bildungsmanagerin von ihrer Arbeit. Wer das ist, erfahren Sie im nächsten und vorläufig letzten Videobeitrag der Reihe. Einfach auf erwachsenenbildung.at vorbeischauen, auf Facebeook/Twitter folgen oder mit dem Newsletter auf dem Laufenden bleiben.

 

Serie: Arbeit und Erwachsenenbildung

Weiterbildungen in Vorbereitung auf die Erwerbsarbeit und in deren Kontext bilden einen großen Teil der Bildungsteilnahmen in Österreich. Erwachsenenbildung im Kontext von Arbeit betrifft somit viele Menschen unmittelbar – auch ErwachsenenbildnerInnen. Wie sich ihr Beruf gestaltet und entwickelt, sind Fragen, die berühren. Wie verändern sich Arbeitsbedingungen von ErwachsenenbildnerInnen und das Lernen am Arbeitsplatz durch aktuelle Entwicklungen wie Digitalisierung? Welche Inhalte arbeitsmarktorientierter Erwachsenenbildung sind derzeit relevant? Und welche Verbindungslinien kann es zwischen emanzipatorischer und arbeitsmarktorientierter Erwachsenenbildung geben? Rund um die Themenkreise Arbeitsmarktorientierte Bildung, Erwachsenenbildung als Beruf und Lernen am Arbeitsplatz zeigt und reflektiert die Serie Konzepte, beschreibt und diskutiert Wandel und macht Beispiele guter Praxis einem breiten Publikum bekannt. Alle bisher zur Serie #ebarbeit erschienenen Beiträge finden Sie hier.

Creative Commons License Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.
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