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Gute Arbeit in der Basisbildung: Expertise zum Nachlesen

09.04.2018, Text: Strobler Gruppe „Basisbildung als Beruf“, Redaktion: Angelika Hrubesch, Projektnetzwerk MIKA
Strobler Gruppe „Basisbildung als Beruf“ bietet Publikation zur Verwendung an.
  • Grafik: CC0 Public Domain, https://pixabay.com
    Unter welchen Bedingungen gute Arbeit möglich ist, erläutert eine Publikation der Strobler Gruppe „Basisbildung als Beruf“.
  • Grafik: CC0 Public Domain, https://pixabay.com
    Unter welchen Bedingungen gute Arbeit möglich ist, erläutert eine Publikation der Strobler Gruppe „Basisbildung als Beruf“.
In einer Workshopreihe am bifeb hat eine Gruppe erfahrener BasisbildnerInnen im Rahmen des Projekts MIKA 2016-2017 eine Expertise über förderliche Arbeitsbedingungen in der Basisbildung verfasst. Diese Expertise kann und soll breit genutzt werden. Sie erläutert aus der Sicht erfahrener PraktikerInnen, unter welchen Bedingungen gute Arbeit möglich ist.

 

Was macht gute Arbeit möglich?

Wesentliche Voraussetzung guter Arbeit ist Kontinuität, so die ExpertInnen. Berufserfahrung lässt Kompetenzen reifen. Das erfordert eine nachhaltige Personalpolitik mit kontinuierlichen Beschäftigungsformen und laufender Weiterbildung.

 

Ähnlich wichtig ist es, als BasisbildnerIn vollständig in die Organisation des Anbieters eingebunden zu sein: nur wer dazugehört und Mitsprachemöglichkeiten hat, kann die eigenen Kompetenzen voll einbringen. Einbindung zeigt sich auch ganz praktisch, indem BasisbildnerInnen alle nötigen Arbeitsmittel an ihren Einsatzorten vorfinden.

 

Sie zeigt sich außerdem in einer wertschätzenden, den Tätigkeiten angemessenen Entlohnung. Vorrangig ist dabei, dass alle erforderlichen Tätigkeiten – auch Besprechungen und die Unterrichtsvorbereitung - vollständig bezahlt werden. Trivial, könnte man meinen – aber in der Praxis scheint die Umsetzung schwierig.

 

Wie kann die Expertise genutzt werden?

Die Expertise ist als Ressource für Anbieter-Einrichtungen und BasisbildnerInnen gedacht. Als kurzes Policy Paper kann sie folgendermaßen Verwendung finden: Bildungsanbieter können sie im Prozess der Antragstellung ebenso wie in Fördergeber-Gesprächen nutzen. Ebenso kann sie für BasisbildnerInnen im Gespräch mit BetriebsrätInnen oder Vorgesetzten hilfreich sein. Weiters kann und soll sie Arbeitnehmer-VertreterInnen in ihrer Argumentation unterstützen.

 

Save the date

Das Netzwerk MIKA bietet bereits seit 2008 Aus- und Weiterbildungen für BasisbildnerInnen an. „Basisbildung als Beruf" ist einer von mehreren Weiterbildungsinhalten und wird in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Erwachsenenbildung vorangetrieben. Je zwei Workshops am bifeb und in Wien haben dazu bisher stattgefunden; ein weiterer Workshop in Wien folgt am 16.Juni 2018, und das nächste mehrtätige Treffen am bifeb ist für 22.-24.11.2018 geplant – interessierte BasisbildnerInnen sind dazu eingeladen.

 

Mehr erfahren

Hintergrundinfos und Perspektiven zur „Basisbildung als Beruf" bietet der gleichnamige Artikel der Bildungswissenschaftlerin Birgit Aschemann im MAGAZIN erwachsenenbildung.at 33, das zum Schwerpunkt „Basisbildung" im Februar 2018 erschienen ist.
Eine Info-Seite zu „Basisbildung als Beruf" befindet sich aktuell unter https://netzwerkmika.at/basisbildung-als-beruf im Aufbau.

Creative Commons License Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.