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Magazin erwachsenenbildung.at
Catrin Opheys

Sichtbarkeit von geflüchteten Frauen und ihren Initiativen?!

Die Bedeutung einer intersektionalen Erwachsenenbildung

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Opheys, Catrin (2021): Sichtbarkeit von geflüchteten Frauen und ihren Initiativen?! Die Bedeutung einer intersektionalen Erwachsenenbildung. In: Magazin erwachsenenbildung.at. Das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs, Ausgabe 43. Online: https://erwachsenenbildung.at/magazin/21-43/meb21-43.pdf.
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Die Sichtbarkeit von Frauen in der Erwachsenenbildung hängt unter anderem davon ab, welche Perspektiven und Lebenssituationen in ihren Angeboten, Inhalten und Methoden mitgedacht werden oder auch außen vor bleiben. Im Beitrag wählt die Autorin daher einen intersektionalen Zugang zu der Frage nach der (Un-)Sichtbarkeit von Frauen in der Erwachsenenbildung. Sie beschreibt die Lebenssituationen geflüchteter Frauen, welche sich häufig durch eine Verflechtung von Mehrfachdiskriminierungen wie zum Beispiel Sexismus und Rassismus auszeichnen. Anknüpfend daran hebt die Autorin am Beispiel der Initiative „Women in Exile & Friends“ hervor, wie Empowerment, Lern- und Bildungsprozesse ermöglicht werden können – und zwar durch die Sichtbarmachung intersektionaler Machtstrukturen sowie die Stärkung politischer Partizipation. Fazit: Die Erwachsenenbildung ist dazu aufgefordert, intersektional zu denken und eine entsprechende Bildungspraxis zu etablieren. Möglichkeiten dazu sind mit Initiativen/Selbstorganisationen von Betroffenen zu arbeiten und Räume für Empowerment zu schaffen. Gleichzeitig müsste Erwachsenenbildung sich mit Blick auf die in ihren Strukturen und Angeboten wirkenden und durch sie fortgeschriebenen Machtstrukturen kritisch selbst reflektieren. (Red.)
  1. Catrin Opheys


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