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Magazin erwachsenenbildung.at
Regina Mikula

Zeit als biografische Strukturkategorie

Zeit ist Veränderung, Leben ist Veränderung, Lernen ist Veränderung

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Mikula, Regina (2020): Zeit als biografische Strukturkategorie. Zeit ist Veränderung, Leben ist Veränderung, Lernen ist Veränderung. In: Magazin erwachsenenbildung.at. Das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs. Ausgabe 41, 2020. Wien. Online im Internet: https://erwachsenenbildung.at/magazin/20-41/meb20-41.pdf. Druck-Version: Books on Demand GmbH: Norderstedt. Erschienen unter der Creative Commons Lizenz CC BY 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de
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Was ist das Wesen der Zeit? Um dieser Frage nachzugehen, reflektiert die Autorin verschiedene Dimensionen und Aspekte von Zeit als eine das menschliche Leben strukturierende Kategorie. Dabei versteht sie Zeit einerseits als eine Konstante, einen objektiv immer gleich schnell fließenden Fluss. Andererseits ist Zeit aber auch Kontingenz, weil sie Veränderung bedeutet und das Zeiterleben individuell verschieden sein kann. Um also das Wesen der Zeit greifbar zu machen, braucht es nach Ansicht der Autorin den biografisch-lebensgeschichtlichen Weg eines Subjekts, der beeinflusst ist von natürlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Zeitkonzepten und -zyklen. Erst in diesem Weg erhält Zeit greifbare Bedeutung und erst im konkreten Menschen wird sie spürbar. Zeit kann daher aus der Perspektive der Biografieforschung verstanden werden als Veränderung über die Lebensdauer eines Menschen. Auch Lern- und Bildungsprozesse sind Veränderungsprozesse, die Zeit brauchen. Aus erziehungs- und bildungswissenschaftlicher Perspektive ist Zeit daher die zentrale Ordnungskategorie dieser Prozesse. Gerade die Kategorie Zeit, so schließt die Autorin, bringt letztlich die biografischen Eigenentwicklungen als Lern- und Bildungsvollzüge in ein dynamisch sich veränderndes Verhältnis zueinander.
  1. Regina Mikula


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