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Magazin erwachsenenbildung.at

Arbeitsmarktorientierte Erwachsenenbildung

Im Spannungsfeld von Verwertbarkeit und Emanzipation

Nr.38 | Oktober 2019 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Für den Arbeitsmarkt "Verwertbares" zu erlernen, ist zu einer Direktive (bildungs-)politischer Programme geworden. Wo bleibt unter diesem Fokus aber die historische Kernaufgabe von Erwachsenenbildung: die Menschen in ihrer Selbstbestimmung zu bestärken?

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Florian Guschlbauer, Ljiljana Kojić, Antonia Wenzl

Prekär Beschäftigte als Arbeits(verhältnis)-ForscherInnen

Bildungs- und BerufsberaterInnen zwischen Nicht-Wissen und Halt-Geben

Wie können formal geringqualifiziert bzw. dequalifiziert Beschäftigte und/oder aus anderen Gründen prekär Beschäftigte darin unterstützt werden, ihre Handlungsspielräume für Bildung und Beruf zu erkunden? Wie können sie darin begleitet werden, „Arbeits(verhältnis)-ForscherInnen“ zu werden, d.h. ihr Arbeitsverhältnis zu durchleuchten und u.a. abzuwägen, ob es angesichts von Knappheitsbedingungen aktuell besser ist „mitzuspielen“ und sich „anzupassen“ oder doch „mitzugestalten“? Die AutorInnen – Bildungs- und BerufsberaterInnen beim Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff), einer arbeitsmarktpolitischen Einrichtung für in Wien lebende Beschäftigte – beschreiben zum einen die Herausforderungen, mit denen Ratsuchende angesichts des Erforschens der eigenen Spielräume im Arbeitsverhältnis konfrontiert sein können. Zum anderen werfen sie einen Blick auf die Rolle der Beratenden und sprechen von einer Gratwanderung zwischen Nicht-Wissen und Halt-Geben, von der Verführung vorschnellen „Wissens“ und illustrieren entlang von Fallbeispielen ihr tägliches Denken, Handeln und zuweilen auch (Mit-)Scheitern. (Red.)
  1. Florian Guschlbauer
  2. Ljiljana Kojić
  3. Antonia Wenzl
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