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Magazin erwachsenenbildung.at

Lern- und Bildungsräume

Nr.35/36 | Januar 2019 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Meb35/36 lotet in 22 Beiträgen aus, welche örtlichen und räumlichen Dimensionen sich für Lern- und Bildungsräume eröffnen und welche Möglichkeiten – aber auch Gefahren und Grenzen – mit der Pluralisierung der Bildungsräume verbunden sind.

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Gaby Filzmoser, Franz Jenewein, Peter Jungmeier

Bildungshäuser: Begegnungsorte von regionaler Bedeutung

Bildungshäuser sind nicht nur Lernorte und Bildungsveranstalter, sondern Orte der Begegnung, des Austausches und der Kommunikation. Durch die Verankerung in der Region besitzen sie eine wichtige Rolle als Bildungs- und Wirtschaftsorganisation: Sie sind regionaler Arbeitgeber, fördern ökologisches Denken und Handeln und übernehmen vor Ort soziale Verantwortung. In den letzten Jahren, angestoßen durch die Diskussion um neue Lernkulturen und neue Lernwelten, hat sich, wie die AutorInnen dieses Beitrags ausführen, eine entgrenzte Sicht auf Lernräume und -umgebungen entwickelt. Für die Bildungshäuser stellen sich hier neue Herausforderungen und motivieren sie, sich als Raum für „Learning Communities“ zu verstehen und neue Lernkooperationen zu entwickeln. Ausgewählte Beispiele zeigen, wie dieser Wandel in den Bildungshäusern Gestalt nimmt, aber auch was Bildungshäuser von anderen Weiterbildungsanbietern und Seminarhotels unterscheidet: Sie sind Bildungseinrichtungen mit einem breiten Dienstleistungsspektrum, einem lernförderlichen Ambiente und mit Wohlfühlcharakter. Entsprechend ihrer Tradition, die dem pädagogischen Konzept nach Grundtvig folgt, wird Lernen und Leben unter einem Dach als eine didaktisch/pädagogische Zielsetzung gesehen. (Red.)
  1. Gaby Filzmoser
  2. Franz Jenewein
  3. Peter Jungmeier
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