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Magazin erwachsenenbildung.at

Validierung und Anerkennung von Kompetenzen

Konzepte, Erfahrungen, Herausforderungen

Nr.37 | Juli 2019 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Welche Konzepte rund um Anerkennung und Validierung gelingen bereits, welche Erwartungen sind zu hoch gegriffen und wo gibt es Handlungsbedarf? Meb37 diskutiert diese Fragen und legt dabei den Finger auf die Rhetorik der Ergebnisorientierung.

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Alexander Petanovitsch, Kurt Schmid

Internationaler Überblick zu Verfahren und Instrumenten der Kompetenzfeststellung im beruflichen Kontext

Werden jene Staaten betrachtet, die traditionell über viel Erfahrung in der Aufnahme von ZuwanderInnen verfügen und/oder im Zuge der jüngsten Flüchtlingsbewegungen viele Personen aufgenommen haben, zeigt sich, dass alleine in diesen neun ausgewählten Staaten aktuell zumindest 42 verschiedene berufliche Kompetenzfeststellungsverfahren und -instrumente Anwendung finden. Der vorliegende Beitrag versammelt diese Instrumente und Verfahren und skizziert deren wesentliche Charakteristika. Ein Fokus wird auf die kursorische Gegenüberstellung der Vorteile und Nachteile der einzelnen Kompetenzfeststellungsverfahren gelegt. Besonders häufig, so das Ergebnis der Sichtung, findet sich in den internationalen Modellen der Portfolioansatz, also die Dokumentation der formal, nicht formal und informell erworbenen Kompetenzen/Qualifikationen einer Person. Online-Tools finden sich eher selten; diese hätten zwar den Vorteil, dass sie relativ kostengünstig umgesetzt werden können, sie sind in ihrer Aussagekraft und in ihren diagnostischen Möglichkeiten jedoch eingeschränkt. Für die Zielgruppe der MigrantInnen und Flüchtlinge eignet sich v.a. der Einsatz von „sprachneutraleren“ Verfahren, d.h. von eher visuell ausgeprägten Testverfahren. (Red.)
  1. Alexander Petanovitsch
  2. Kurt Schmid
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