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Magazin erwachsenenbildung.at

Validierung und Anerkennung von Kompetenzen

Konzepte, Erfahrungen, Herausforderungen

Nr.37 | Juli 2019 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Welche Konzepte rund um Anerkennung und Validierung gelingen bereits, welche Erwartungen sind zu hoch gegriffen und wo gibt es Handlungsbedarf? Meb37 diskutiert diese Fragen und legt dabei den Finger auf die Rhetorik der Ergebnisorientierung.

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Gudrun Biffl

Anschlussfähigkeit sicherstellen, Beschäftigungs- und Einkommenschancen verbessern

Daten und Fakten zur Anerkennung für Migration, Bildung und Arbeit

Menschen nehmen oft auch Arbeit an, für die sie überqualifiziert sind, für die es allerdings einen Mangel an Arbeitskräften gibt. Knapp 9% der ÖsterreicherInnen (Stand 2015) fühlen sich, so die Autorin in diesem Beitrag, in ihrem Job überqualifiziert, knapp 24% sind es unter den Zugewanderten, die ihre Bildungsabschlüsse außerhalb Österreichs erworben haben. Am höchsten ist die gefühlte Überqualifizierung bei MigrantInnen, die im Ausland eine höhere Schule (AHS/BHS) absolviert hatten (41% gegenüber 14% jener MigrantInnen, die in Österreich ihre Abschlüsse erworben haben). Was die Herkunft anbelangt, ist die Überqualifizierungsquote von Frauen aus den EU-Ländern, die nach 2004 EU-Mitgliedstaaten wurden, mit 38% am höchsten. Der vorliegende Beitrag versammelt aussagekräftige Zahlen, Daten und Fakten zu Fragen einer erfolgreichen Erwerbseinbindung von Menschen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen und beleuchtet hierbei das Zusammenspiel aus Migration, Bildung und Arbeit und die Rolle der Anerkennung. Aufhorchen lassen die Ergebnisse einer Studie für Deutschland, die zeigen konnten, dass sich die Beschäftigungschancen von MigrantInnen um 16,5 Prozentpunkte verbesserten und die Lohnabschlüsse um 15,1% stiegen, wenn sie ihre im Ausland erworbenen Kompetenzen anerkannt bekommen hatten – gegenüber einer vergleichbaren Gruppe von MigrantInnen, die nicht um Anerkennung angesucht hatten oder die Anerkennung bzw. Gleichhaltung noch nicht erhalten hatten. (Red.)
  1. Gudrun Biffl
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