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Magazin erwachsenenbildung.at

Lern- und Bildungsräume

Nr.35/36 | Januar 2019 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Meb35/36 lotet in 22 Beiträgen aus, welche örtlichen und räumlichen Dimensionen sich für Lern- und Bildungsräume eröffnen und welche Möglichkeiten – aber auch Gefahren und Grenzen – mit der Pluralisierung der Bildungsräume verbunden sind.

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Dorit Günther

Den Lernraum neu denken

Das „Haus des Lernens“ an der TU Kaiserslautern als theatraler Wissens- und Interaktionsraum

Die Lernräume an (deutschen) Bildungseinrichtungen sind sowohl in der Architektur und Innenausstattung als auch in der Nutzung traditionellen schulischen Mustern verhaftet und bieten wenig (Spiel-)Raum für innovative Settings. Das geplante „Haus des Lernens“ am Campus der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) will hier neue Wege gehen: Die Akteurinnen und Akteure sollen auf innovative Weise zu andersartigen Lernaktivitäten angeregt werden; ein Bereich soll als „theatraler“ Raum für Interaktion und Performance dienen. Ziel ist es, den (hochschulischen) Lernraum zu einem partizipativen Spielraum zu erweitern, in dem Möglichkeiten gegeben sind für Imagination und Querdenken, für das Erkennen und Aushalten von Ambivalenzen und Brüchen hin zu einem produktiven Erleben und Verhandeln von Mehrstimmigkeit, was die persönlichen Kompetenzen für lebenslanges Lernen stärkt. Exemplarisch werden im Beitrag die Formate „Science Slam“ und „Die Ausstellung als Drama“ besprochen, um zu zeigen, wie die Raumarchitektur in informellen Settings der Erwachsenenbildung auf (lern-)aktivierende Weise inszeniert werden kann. (Red.)
  1. Dorit Günther
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