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Magazin erwachsenenbildung.at

Validierung und Anerkennung von Kompetenzen

Konzepte, Erfahrungen, Herausforderungen

Nr.37 | Juli 2019 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Welche Konzepte rund um Anerkennung und Validierung gelingen bereits, welche Erwartungen sind zu hoch gegriffen und wo gibt es Handlungsbedarf? Meb37 diskutiert diese Fragen und legt dabei den Finger auf die Rhetorik der Ergebnisorientierung.

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Malte Ebner von Eschenbach, Philipp Mattern

Die konkrete räumliche Wirklichkeit von Lernorten und Bildungsräumen

Eine „Raumfalle“ für die erwachsenenbildungswissenschaftliche Raumforschung?

Seit der raumkritischen Wende der 1980er Jahre wurde der Raum als kulturelle Größe in zahlreichen raumtheoretischen Arbeiten untersucht. Sie analysieren die konkrete Wirklichkeit mit einem relationalen Raumbegriff, der das unauflösbare Zusammenspiel zwischen physischem Raum (physikalisch-territoriale Erdstelle) und sozialem Raum (Praktiken) prozessual fasst. So wird der Doppelcharakter des Raums deutlich, er erscheint nicht mehr lediglich als „Container“. Dennoch sind relationale Raumtheorien kein Garant dafür, der sogenannten „Raumfalle“ zu entkommen. In die Raumfalle tappt, wer annimmt, die materielle Wirklichkeit bestimme das Handeln stärker als die in materiellen Räumen gelebten sozialen Praktiken. Diese Annahmen gilt es ausführlicher zu untersuchen, so die Autoren. Raumforschung im Rahmen einer Erwachsenenbildung als Wissenschaft ist herausgefordert, sich kategorial mit der Manifestation von Lernorten und Bildungsräumen zu beschäftigen, lautet daher das Fazit. (Red.)
  1. Malte Ebner von Eschenbach
  2. Philipp Mattern
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