Impressum | Sitemap | English
Magazin erwachsenenbildung.at

Die blinden Flecken im Professionalisierungsdiskurs. Arbeitsrealität in der Erwachsenenbildung

Nr.26 | Oktober 2015 | 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Die vorliegende Ausgabe fragt nach den Arbeits- und Lebensrealitäten von ErwachsenenbildnerInnen, nach strukturellen Defiziten und danach, wo sich die AkteurInnen selbst im Professionalisierungsdiskurs wiederfinden.

Ausgabe herunterladen
Druck-Version bestellen
Birgit Aschemann

„Empowern sollen wir nur die anderen“: ein Kaffeehausgespräch mit drei Erwachsenenbildnerinnen

Dieser Beitrag erzählt vom Arbeitsalltag dreier Erwachsenenbildnerinnen, der von unbezahlten Zusatzleistungen geprägt ist, Kranksein schwer zulässt und einen hohen Grad an Flexibilität abverlangt. Die Haltung der Vorgesetzten, deren Wertschätzung, Verständnis und Anerkennung machen unter diesen untragbaren Rahmenbedingungen oft emotional einen großen Unterschied, auch wenn sie am Finanziellen nichts ändern. Aber gibt es nicht auch einen tiefer liegenden Konnex zwischen der Feminisierung der Erwachsenenbildung und den prekären Arbeitsbedingungen? Wie und wann kann man/frau unter diesen Bedingungen auch politisch tätig sein und sich z.B. einer Interessensvertretung anschließen? Und wie werden Aus- und Weiterbildungsverpflichtungen unter diesen Bedingungen erlebt? (Red.)
  1. Birgit Aschemann