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Magazin erwachsenenbildung.at

Kompetenzen von Erwachsenen. Zu wenig Resonanz auf PIAAC?

Nr.23 | Oktober 2014 | 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Nachdem im Oktober 2013 erste Ergebnisse der PIAAC-Studie präsentiert wurden, beschäftigt sich die vorliegende Ausgabe nun kritisch mit den praktischen, politischen und methodischen Konsequenzen aus PIAAC.

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René Sturm, Petra Ziegler

Erwerbslosigkeit und Kompetenzerosion. Zu einer differenzierten Betrachtungsweise der PIAAC-Ergebnisse von "erwerbslosen" Personen in Österreich

Der vorliegende Beitrag zur 2013 erschienenen internationalen OECD-Studie PIAAC (Programme for the International Assessment of Adult Competencies) fragt nach den Ergebnissen von erwerbslosen/arbeitslosen Personen in Österreich und nimmt damit eine für das Arbeitsmarktservice (AMS) zentrale Zielgruppe in den Blick. Konkret wird aufgezeigt, was sich laut den PIAAC-Ergebnissen über Arbeitslose in Österreich im Bereich der Schlüsselkompetenzen Lesen, Alltagsmathematik und Problemlösen im Kontext neuer Technologien sagen lässt. Diskutiert werden geschlechtsspezifische Unterschiede sowie Differenzen nach Berufsgruppen. Den Auftakt bildet eine Darstellung sehr unterschiedlicher Begriffsdefinitionen von "erwerbslos"/"arbeitslos", "erwerbstätig", "nicht-erwerbstätig": Das AMS Österreich geht hierbei nach dem Lebensunterhaltskonzept vor, PIAAC hingegen orientiert sich an der Definition der ILO (International Labour Organization). Diese Definitionsunterschiede erfordern gerade in Österreich eine reflektierte und ausdifferenzierte Lesart der PIAAC-Befunde. Den Abschluss bilden Überlegungen zum Themenfeld Kompetenzentwicklung und Arbeitsmarktbeteiligung. (Red.)
  1. René Sturm
  2. Petra Ziegler