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Magazin erwachsenenbildung.at

Validierung und Anerkennung von Kompetenzen

Konzepte, Erfahrungen, Herausforderungen

Nr.37 | Juli 2019 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Welche Konzepte rund um Anerkennung und Validierung gelingen bereits, welche Erwartungen sind zu hoch gegriffen und wo gibt es Handlungsbedarf? Meb37 diskutiert diese Fragen und legt dabei den Finger auf die Rhetorik der Ergebnisorientierung.

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Aleksandra Panek

Validierungs- und Anerkennungspraxis mitgebrachter Qualifikationen

Aus Sicht der österreichischen Anerkennungsberatung

Die formale Anerkennung sowie die Anwendung von Assessments und Standardisierungen im Kontext internationaler Qualifikationen bringen einige Herausforderungen mit sich. So sind österreichweit ungefähr 100 Behörden für die diversen Anerkennungsverfahren zuständig – je nach Beruf, Niveau, Staat des Abschlusses sowie Wohnort der AntragstellerInnen. Und: Nicht jede mitgebrachte Qualifikation lässt sich mit den vorhandenen Messinstrumenten messen bzw. vergleichen. Der vorliegende Beitrag gibt Einblicke in die herausfordernde Validierungs- und Anerkennungspraxis basierend auf der jahrelangen Berufserfahrung der Autorin beim Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen in Wien sowie auf Basis ihrer Beobachtungen aus der Beratungspraxis der Anlaufstellen für Personen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen in anderen Bundesländern. Einer der aufgezeigten Kritikpunkte: Der Zugang zur Berufswelt bereits während eines laufenden Anerkennungsverfahrens erscheint für die Betroffenen (Beschleunigung der Lernprozesse, Erweiterung der Fachsprache) und auch für den Arbeitsmarkt enorm wichtig, ist bislang aber nicht für alle Berufsgruppen vorgesehen. (Red.)
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