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Call for Papers: Erwachsenenpädagogische Ethik

15.11.2013, Text: Bianca Friesenbichler, Redaktion/CONEDU
Zeitschrift REPORT sucht noch bis 1. Dezember 2013 Beiträge über Konzepte und Befunde zu ethischen Fragen des Lehrens und Lernens.
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    Handeln in der EB unter ethischen Gesichtspunkten beleuchten
Handeln und Entscheiden von ErwachsenenbildnerInnen unter ethischen Gesichtspunkten
Die Zeitschrift REPORT betrachtet in der Ausgabe 1/2014 das Handeln und Entscheiden von PraktikerInnen der Erwachsenenbildung unter ethischen Gesichtspunkten. John Erpenbeck (2010) zufolge sind ethische Fragen in mehrfacher Hinsicht bedeutsam für die Erwachsenenbildung. Sie betreffen u.a. den moralischen Gehalt des in der Erwachsenenbildung vermittelten und erworbenen Wissens und Könnens, das moralische Verhalten der Lehrenden und Lernenden sowie die Ermöglichung der Aneignung moralischen Verhaltens durch die Institutionen und die Organisationen der Erwachsenenbildung. Mikro- und makropädagogisches Handeln erfordern eine ethische Begründung und Rechtfertigung, und zwar aus mehreren Gründen:

  • Erziehung und Bildung müssen gerechtfertigt werden
  • Lehr-Lern-Situationen erfordern als "geschützte Räume" zur Einübung von Kompetenzen für außer-unterrichtliche Handlungen wechselseitiges Vertrauen
  • Machtbeziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden bzw. innerhalb der Lerngruppen be- oder entstehen (es wird unterrichtet und bewertet, trainiert und selegiert, in gruppendynamischen Prozessen werden persönliche Identitäten in Frage gestellt usw.)
  • Lernende begeben sich freiwillig und befristet in Abhängigkeit von Lehrenden, um größere Unabhängigkeit zu erlangen.


Einreichung für Heft 1/2014
Rasches Handeln ist gefragt: Das Manuskript kann nur noch bis zum 1. Dezember 2013 als Ausdruck oder Word-Datei eingereicht werden. Zur Wahrung der Anonymität soll es weder AutorInnennamen noch Angaben zum Autor/zur Autorin enthalten. Die Angaben sind auf einem gesonderten Blatt, d.h. in einer gesonderten Datei, beizufügen. Darüber hinaus sind die AutorInnenhinweise des REPORT zu beachten.

Nähere Informationen zur Einsendung von Manuskripten sowie Kontakt zu den HerausgeberInnen finden Sie auf der Webseite des REPORT oder erhalten Sie auf Anfrage von der Redaktion. Alle Manuskripte durchlaufen das Peer-Review-Verfahren. Die Redaktion nimmt Manuskripte nur zur Erst- und Alleinveröffentlichung an.

Der REPORT
Die Zeitschrift REPORT wurde 1978 von Horst Siebert und Johannes Weinberg als Rezensionszeitschrift gegründet und ist seither zu einem der wichtigsten Publikationsforen der Weiterbildungsforschung in Deutschland geworden. Das aktuelle HerausgeberInnengremium setzt sich aus Philipp Gonon (Universität Zürich), Elke Gruber (Universität Klagenfurt), Ekkehard Nuissl (Universität Florenz/Universität Kaiserslautern) und Josef Schrader (Deutsches Institut für Erwachsenenbildung) zusammen.

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