KI verstehen: Lernende agieren als Sprachmodell

20.11.2025, Text: Gunter Schüßler, Redaktion/CONEDU
Bei der Methode „HumanGPT“ schlüpfen Kursteilnehmende in die Rolle eines Sprachmodells und lernen so, wie ein KI-Chatbot funktioniert.
Puzzlestücke vor einem dunkelblauen Hintergrund mit einem neuronalen Netz
Kursteilnehmende erfahren durch die Methode „HumanGPT“ nicht nur, wie ein KI-generierter Text entsteht, sondern auch, dass dieser sog. „Halluzinationen“ enthalten kann.
Grafik: , KI-generiert von CONEDU mit ChatGPT 5.1, Promptdialog, https://erwachsenenbildung.at

„HumanGPT“ ist eine erfahrungsbasierte Lernmethode, um Kursteilnehmenden die Funktionsweise eines Textgenerators zu erklären. Der Ablauf: Die Lehrperson schreibt eine Anfrage an einen KI-Chatbot auf ein Blatt Papier. Dann wird der Zettel an die Kursteilnehmenden weitergereicht: Die erste Person schreibt das erste Wort der Antwort auf. Danach wandert der Zettel reihum und jede Person ergänzt genau ein Wort. Auf diese Weise entsteht ein zusammenhängender Text, der vielleicht grammatikalisch wohlgeformt ist, aber keinen Sinn ergibt oder plausibel klingt, aber dennoch falsch ist.

Für Lernende ergeben sich daraus gleich mehrere Erkenntnisse, wie etwa, dass KI-generierte Antworten Wort für Wort entstehen, vom jeweiligen Kontext abhängen und mitunter unsinnig sind. Ulrich Ivens geht in seinem Blogartikel auf den praktischen Nutzen dieser Methode näher ein und gibt Tipps zur Umsetzung.

Weitere Informationen:
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