Podcast: wer zahlt für Open Educational Resources?
Von öffentlicher Finanzierung über bezahlte Zusatzleistungen bis zu Datenverkauf
Die DiskutantInnen gehen auf die Rolle von öffentlichen Fördergeber/innen ein, wobei als Vergleich die Finanzierung von akkredierten Schulbüchern herangezogen wird. Sie berichten auch von ihren Erfahrungen mit bezahlten Zusatzleistungen auf OER-Plattformen, beispielsweise Beratung oder anderen Servicediensten, wie dem Erstellen von individuellen Weblösungen. Allerdings zeigen bisherige Projekte, dass Nutzer/innen solche Leistungen nur in einem geringen Ausmaß kaufen.
Die Podcast-TeilnehmerInnen nennen Zugriffs- und Download-Zahlen auch als eine Form der digitalen Währung. Allerdings lehnen sie den Verkauf von Daten ab, welche beispielsweise Rückschlüsse auf das Lernverhalten von NutzerInnnen erlauben würden. Außerdem gehen sie darauf ein, wie Fortbildungsmaßnahmen zur Verbreitung von OER-Materialien beitragen können und warum OER-Initiativen zunächst in kleinen, überschaubaren Communities implementiert werden sollen.
Unterschiedliche Perspektiven auf OER
Im Podcast wird das Thema aus unterschiedlichen beruflichen Perspektiven beleuchtet. Arthur Gottwald berichtet von seinen Erfahrungen als Leiter des Referats Medien der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) Hamburg. Joachim Hörper stellt als Key Account Manager des W. Bertelmanns Verlags (WBV) die Strategien des Verlagshauses rund um Open Educational Ressources und Open Access vor. Der Produktentwickler Joachim Hörper präsentiert die Idee und Umsetzung seiner OER-Plattform tutory.de. Moderator ist Jöran Muuß-Merholz.
Die Podcast-Reihe „zugehOERt!'' wird von OERinfo, der deutschen Informationsstelle für Open Education Resources, organisiert. Mit Stand Dezember 2020 wurden bereits 77 Ausgaben veröffentlicht.
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