Studie: Zertifizierungssysteme für digitale Kompetenzen in der EU

12.09.2025, Text: Karin Lamprecht (geb. Kulmer), Redaktion/CONEDU
Wie lassen sich digitale Kompetenzen sichtbar machen? Eine EU-Analyse vergleicht 27 Programme mit Blick auf Inhalte, Qualität und Bezug zum DigComp-Referenzrahmen.
Laptop, Tablet und Smartphone auf Holztisch, in der Mitte ein Blatt mit Zertifikat-Icon und Häkchen.
Zertifizierungssysteme machen digitale Kompetenzen sichtbar – eine EU-Studie vergleicht 27 Programme.
Grafik: , KI-generiert von CONEDU mit ChatGPT 5, Promptdialog, auf erwachsenenbildung.at

Bis 2030 sollen 80% der erwachsenen EU-Bevölkerung über zumindest grundlegende digitale Kompetenzen verfügen – das hat sich die Europäische Kommission im Rahmen der „digitalen Dekade“ zum Ziel gesetzt. Um diese Kompetenzen sicht- und nachweisbar zu machen, existieren bereits zahlreiche Zertifizierungssysteme. Der aktuelle Bericht hat diese zusammengetragen und analysiert.

Das Ergebnis: In der EU sind derzeit 27 relevante Programme im Einsatz, die jeweils in einem oder mehreren Mitgliedsstaaten verfügbar sind. Die Zertifizierungssysteme unterscheiden sich u.a. in ihren Inhalten, organisatorischen Rahmenbedingungen, Verfahren zur Qualitätssicherung und in ihrer Ausrichtung am Referenzrahmen für Digitale Kompetenzen (DigComp). Gleichzeitig zeigt die Analyse: Die Zertifizierung digitaler Kompetenzen bietet in der EU großes Skalierungspotenzial.

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