Buch: Selbstfindung am Trainingsplan
Mit Frage- und Aufgabenstellungen werden LeserInnen und TrainerInnen zum individuellen Methodentransfer eingeladen. Der Fokus des Buches liegt auf den Methoden, Formaten und Interventionen. Sie werden nach Ziel, Hintergrund, Durchführung und Erfahrungswerten beschrieben.
Mit "Stadt - Land - Fluss" zu mir selbst finden
Die Autorin greift für die Zusammmenstellung der Methoden immer wieder bekannte Situationen und Spiele auf, die durch eine Abwandlung den Dialog mit sich selbst anregen. Das Spiel "Stadt - Land - Fluss" hat wohl vielen LeserInnen die Zeit gut vertrieben, bisher aber wohl kaum mit dem Anspruch mehr von sich selbst zu erfahren. Werden die herkömmlichen Kategorien - Stadt, Land, Fluss - ergänzt mit "Mein Thema" oder "Ich mit mir - Meine aktuelle Zustandsbeschreibung", dann kann das nach Ansicht von Messser allerdings gelingen.
"Make love" als Postulat für den Seminaralltag
Barbara Messer stellte in ihrer Arbeit als Trainerin Thesen für Arbeitshaltungen auf, die nach ihrer Ansicht den Arbeitsalltag erleichtern. So formulierte sie 22 Postulate, die die Umsetzung der vorgestellten Methoden in der Trainingssituation entsprechend unterstützen.
Da heißt es zum Beispiel "Make love" - beschrieben wird damit die Liebe für Menschen und das Miteinander als Triebfeder von TrainerInnen. "Raus aus der Komfortzone" soll TrainerInnen animieren doch einmal die sicherheitsvermittelnde Powerpoint-Präsentation am USB-Stick zu belassen.
Messer, Barbara (2014): Ungewöhnliche Trainingspfade betreten. Vertiefende, interaktive, pure und nachhaltige Trainingsinterventionen jenseits der Norm. Bonn: managerSeminare Verlags GmbH. ISBN: 978-3-941965-85-0, 49,90 Euro
Hinweis: Dieser Beitrag beruht auf der Lektüre eines Rezensionsexemplars, das der Redaktion vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.
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