Klimapolitik: Werkzeuge für die politische Erwachsenenbildung
Auch wenn sie in den Medien nicht mehr vorherrschend ist und in der Politik weniger darüber geredet wird, schreitet sie ungebremst voran: die Klimakrise. Sie zeigt sich in global steigenden Treibhausgasemissionen und Temperaturen sowie in Extremwetterereignissen und wird auch in Österreich zunehmend spürbar. Der neue Workshop der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) setzt sich mit dem Themenkomplex Klimapolitik auseinander.
Zwischen Wissenschaft, Aktivismus und Skepsis
Während Aktivist:innen der Klimabewegung auf umfassende Klimaschutzmaßnahmen pochen, plädieren manche Akteur:innen für technologische Innovationen, um die Erderhitzung zu verlangsamen. Wiederum andere hinterfragen das Konzept des menschengemachten Klimawandels zur Gänze. In einer solch hitzigen Diskussion ist die politische Bildung gefragt, einerseits wissenschaftliche Erkenntnisse zu vermitteln und andererseits das, was in der Gesellschaft kontrovers diskutiert wird, auch im Seminarraum entsprechend zu behandeln.
Methoden des Workshops
Der Workshop bietet Erwachsenenbildner:innen und Trainer:innen eine fundierte und inspirierende Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Klimapolitik. Er vermittelt Grundlagen, Wissen und Methoden
- zum menschengemachten Klimawandel und der damit verbundenen Klimakrise
- zu Debatten und Maßnahmen rund um den Klimawandel
- zur internationalen, europäischen und österreichischen Klimapolitik
- zu individuellen und kollektiven Handlungsspielräumen
Inhaltliche Impulse wechseln sich dabei mit Diskussionen und interaktiven Übungen wie Rollenspiele, Reflexionsrunden oder Gruppenübungen ab.
Erster Termin im Oktober
Von 13. bis 14. Oktober findet der Workshop erstmals statt. Die Wiener Volkshochschule Ottakring konnte hierfür als Kooperationspartnerin gewonnen werden. Der Workshop richtet sich an Erwachsenenbildner:innen, Trainer:innen, Multiplikator:innen und NGO-Mitarbeiter:innen. Geleitet wird der Workshop von der Umweltsystemwissenschafterin und ökologischen Ökonomin Mag. Dr. Ines Omann.
Weitere Informationen zum Workshop finden Sie hier.
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