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Buchvorstellung: PR-Management für Weiterbildungseinrichtungen

29.02.2020, Text: Jessica Raunjak, Redaktionspraktikantin, Redaktion: Lucia Paar, Redaktion/CONEDU
PR-Spezialist Alfred-Joachim Hermanni schildert, wie Weiterbildungseinrichtungen ihre Öffentlichkeitsarbeit aufbauen und umsetzen können.
  • Foto: CC BY, CONEDU/Paar, auf erwachsenenbildung.at
    Im Buch finden sich Tipps und Checklisten, die die praktische Umsetzung erleichtern sollen.
Um eigene Bildungsangebote und –projekte erfolgreich zu vermarkten, bedarf es in der Weiterbildung einer strategischen Öffentlichkeitsarbeit (sinngleich Public Relations - PR). Erwachsenenbildungseinrichtungen erhalten im Buch „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Weiterbildungseinrichtungen" in sechs Kapiteln einen Einblick in die Grundlagen und Rahmenbedingungen eines gelungenen Kommunikationsmanagements.

Eine gute Öffentlichkeitsarbeit ist nachhaltig

Neben Planung und Präsentation zählt unter anderem der Nachhaltigkeitsfaktor zu den Voraussetzungen einer erfolgreichen Kommunikation, schreibt Hermanni. Der Autor benennt Zeit und Zukunftsfähigkeit als zwei wichtige Aspekte der Nachhaltigkeit. Ersteres meint, sich von anderen Organisationen abzuheben und möglichst lange in Erinnerung zu bleiben. Der zweite Punkt befasst sich mit Fragen der Umwelt und nachhaltiger Entwicklung. Um in der Öffentlichkeit Bekanntheit zu erlangen und das Vertrauen der KundInnen zu gewinnen, bedeutet dies für Bildungseinrichtungen eine dauerhafte Erarbeitung von innovativen und sozio-ökologischen Bildungsangeboten.

Interkulturelle Kompetenzen sind gefragt

Aufgrund von international wirtschaftlicher Vernetzung und zunehmender Zusammensetzung multikultureller Teams, sind in einer globalisierten Gesellschaft interkulturelle Kompetenzen unabdingbar. Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen erleben das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen, bei dem unterschiedliche Wertevorstellungen, Verhaltensnormen ausgetauscht werden. Dieser Dialog zweier Kulturen besitzt wertvolles Synergiepotenzial und eröffnet ein neues Feld gemeinsamer Wissensentstehung, schreibt der Autor. Mittels verschiedener Handlungsempfehlungen des Autors sollen die interkulturellen Annäherungen im Berufsalltag unterstützt werden. Damit interkulturelle Kommunikation gelingt, rät er unter anderem dazu, die Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Kulturen herauszuarbeiten.

Crossmediale Kommunikation eröffnet neue Spielräume

"Crossmediale Kommunikation" beschreibt den Zusammenschluss von nicht-digitalen und digitalen Medien oder sozialen Netzwerken. Durch den Einsatz von "crossmedialer Kommunikation" bietet sich die Möglichkeit, die Reichweite und den Bekanntheitsgrad der eigenen Einrichtung oder des Bildungsangebotes oder –projektes zu optimieren. Darüber hinaus ergibt sich ein großer Spielraum für die Gestaltung und Aufbereitung von Inhalten. MitarbeiterInnen von Weiterbildungseinrichten erhalten dazu im Buch eine Übersicht von gegenwärtigen Online-Plattformen und deren Nutzen für die Öffentlichkeitsarbeit. So eignet sich beispielsweise Facebook zur Selbstdarstellung von Organisationen und Bildungseinrichtungen. Zudem erweist sich die Plattform als ideal, um Events bekanntzugeben und Einladungen zu versenden. Vorsicht sei, so der Autor, nicht nur beim Publizieren von Beiträgen als Druckversion, sondern auch im Internet geboten. Hier verweist Hermanni zum Beispiel auf die inhaltlichen, technischen und gestalterischen Anforderungen der unterschiedlichen Medien.

Weitere Informationen:
Creative Commons License Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.
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