ÖGPB-Projektförderung 2023: Bis 15. März Projekte einreichen
Die diesjährige Projektförderung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) startete am 15. Jänner. Gefördert werden Bildungsmaßnahmen der politischen Erwachsenenbildung in allen neun Bundesländern. Projektanträge können bis 15. März 2023 online über die Website der ÖGPB eingereicht werden. Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet der Vorstand der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung bis Mitte Mai 2023 nach umfassender Prüfung der Projektanträge.
"Demokratie zwischen Wissenschaftsskepsis und Expertenkonsens" als thematischer Schwerpunkt
Bei der Projektvergabe richtet sich der Fokus vorrangig auf ein von der ÖGPB formuliertes Themenfeld. 2023 stellt die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung ihre Ausschreibung unter den Schwerpunkt "Demokratie zwischen Wissenschaftsskepsis und Expertenkonsens". Etwa 50% der gesamten Fördermittel werden an Projektvorhaben vergeben, die sich mit diesem thematischen Schwerpunkt auseinandersetzen. Zu 50% werden jedoch auch Projekte zu anderen, frei wählbaren Themen der politischen Erwachsenenbildung (gerne auch zu den Schwerpunktthemen der Vorjahre) gefördert.
Tipps für Einreicher*innen
Interessent*innen können sich bei formalen und inhaltlichen Fragen von den Mitarbeiter*innen der ÖGPB telefonisch oder per E-Mail beraten lassen. Umfangreiche Informationen und Tipps zur Projektförderung bietet zudem der "Leitfaden für Projekteinreichungen". Die Broschüre wird regelmäßig aktualisiert und steht als Download (PDF) zur Verfügung.
Fristen und Bedingungen der Projektförderung
Projektanträge können nur im Rahmen der Einreichfrist von 15. Jänner bis 15. März per Online-Formular eingereicht werden. Die ÖGPB fördert jährlich Bildungsmaßnahmen, die Bürger*innen befähigen, sich mit Fragen der politischen Bildung und Politik auseinanderzusetzen und zur politischen Mitgestaltung anzuregen. Die Mittel werden zu gleichen Teilen vom Bund und von den Mitgliedsbundesländern der ÖGPB zur Verfügung gestellt und föderal vergeben. Gefördert werden Projekte bis zu einem Betrag von max. 4.500 Euro. Die Vergabeverständigung erfolgt Mitte Mai, die Fördermittel werden Mitte November ausgezahlt. Der Durchführungszeitraum der geförderten Projekte erstreckt sich von 1. Juli 2023 bis 31. August 2024. Die detaillierten Bedingungen der Projektförderung sind auf der Website der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung zu finden.
Verwandte Artikel
![]()
Partizipation in Demokratien stärken: Das Spiel mit den Gefühlen
Studien zeigen, dass sich in Österreich ein Demokratiedefizit abzeichnet. Bürger*inneräte und Community Medien sind anschauliche Beispiele wie dem entgegengewirkt werden könnte, sie mobilisieren Freude am Lernen.![]()
Demokratiewerkstatt zu politischen Beteiligungsmöglichkeiten
Im Oktober diskutierten Teilnehmende eines Workshops in Graz über politische Beteiligungsmöglichkeiten jenseits des Wahlrechts, wie etwa Bürger*inneninitiativen, Volksbegehren, politischen Aktivismus oder Nachbarschaftshilfe.![]()
Rechtsextremismus als Herausforderung für Demokratie und Erwachsenenbildung
Bildungsforschung und Angebote der politischen Bildung zeigen, wie die politische Erwachsenenbildung auf Rechtsextremismus reagieren, präventiv wirken und langfristig demokratische Haltungen stärken kann.![Mitarbeiter*innen der ÖGPB bei der Aufnahme einer Podcast-Episode]()
RedeEcke: Über das Politische reden
Mit "RedeEcke" hat die ÖGPB ein Podcast-Format zu politischen Themen und Fragen gestartet. Die ersten Episoden sind nun online.![Sprechblasen, darüber steht "Das Politische hören / Das politische Hören"]()
Richtig gehört: Hören ist politisch!
„Das Politische hören / Das politische Hören“ - Mit dieser Sammlung von authentischen Hörtexten öffnet der lernraum.wien Raum für Auseinandersetzung mit Politik im Deutschunterricht.![Post-Its auf blauem Plakat.]()
Zukunftswerkstätten als demokratisches Bildungsformat
Zukunftswerkstätten ermöglichen Lernenden, sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen, demokratische Prozesse praktisch zu erleben und kollektive Handlungsmöglichkeiten zu erschließen.





