Projekt "Widerstandsmomente" erhält Hans-Maršálek-Preis
Projekt Widerstandsmomente auf dem ersten Platz
Den ersten Preis erhielt der Verein zur Förderung kommunikativer Eingriffe für ihr Projekt "Widerstandsmomente".
"Widerstandsmomente" ist ein Projekt über Zivilcourage in Vergangenheit und Gegenwart. Das Projektteam entwickelt u.a. Vorschläge für die politische Erinnerungsarbeit mit Jugendlichen an Schulen und mit Migrant*innen in der Erwachsenenbildung. Auf der Website finden Trainer*innen und Lehrende Arbeitsmaterial für die Bildungsarbeit mit Erwachsenen. Darin enthalten ist u.a. ein Beispiel für einen Workshop über das Thema NS-Zeit und Widerstand, wie das kollektiv, eine Initiative für kritische Bildungs-, Beratungs- und Kulturarbeit von und für Migrant*innen, ihn 2018 bis 2019 umgesetzt hat.
Über den Hans-Maršálek-Preis
Das Mauthausen Komitee Österreich und die Österreichische Lagergemeinschaft Mauthausen hat den Hans-Maršálek-Preis für herausragende Leistungen in der Gedenk-, Erinnerungs- und Bewusstseinsarbeit 2014 ins Leben gerufen – anlässlich des 100. Geburtstages von Hans Maršálek.
Hans Maršálek war u.a. politischer Aktivist, er wurde 1914 in Wien geboren. 1941 verhafteten ihn die Nationalsozialisten aufgrund seines Widerstandes, ein Jahr später wurde er in das KZ-Mauthausen deportiert. Nach dem 2. Weltkrieg baute er das Mauthausen-Archiv und das Museum der KZ-Gedenkstätte Mauthausen auf. Von 1964 bis 1976 war er Leiter der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und lange Zeit Vorsitzender der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen. Er verstarb 2011 in Wien.
Verwandte Artikel
![]()
Partizipation in Demokratien stärken: Das Spiel mit den Gefühlen
Studien zeigen, dass sich in Österreich ein Demokratiedefizit abzeichnet. Bürger*inneräte und Community Medien sind anschauliche Beispiele wie dem entgegengewirkt werden könnte, sie mobilisieren Freude am Lernen.![]()
Österreichischer Büchereipreis zum zweiten Mal vergeben
Fünf Büchereien aus vier Bundesländern wurden als "Bücherei des Jahres 2026" ausgezeichnet.![]()
"Erwachsenenbildung ist politisch am wenigsten sichtbar"
Elke Gruber im Interview zur Emeritierung: über ihren außergewöhnlichen Bildungsweg, das Window of Opportunity der 2000er-Jahre und darüber, warum Erwachsenenbildung heute klarer denn je positioniert werden muss.![]()
Demokratiewerkstatt zu politischen Beteiligungsmöglichkeiten
Im Oktober diskutierten Teilnehmende eines Workshops in Graz über politische Beteiligungsmöglichkeiten jenseits des Wahlrechts, wie etwa Bürger*inneninitiativen, Volksbegehren, politischen Aktivismus oder Nachbarschaftshilfe.![Kassettenrekroder auf gelben Hintergrund]()
19 Nominierungen für den Radiopreis der Erwachsenenbildung
Die KEBÖ-Verbände vergeben den 28. Radiopreis der Erwachsenenbildung. Aus 169 eingereichten Sendungen wurden 19 Beiträge in fünf Sparten nominiert.![]()
Rechtsextremismus als Herausforderung für Demokratie und Erwachsenenbildung
Bildungsforschung und Angebote der politischen Bildung zeigen, wie die politische Erwachsenenbildung auf Rechtsextremismus reagieren, präventiv wirken und langfristig demokratische Haltungen stärken kann.





