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400 Millionen Euro mehr Budget für Weiterbildung und Qualifizierung

09.10.2020, Text: Lucia Paar, Redaktion/CONEDU
Das plant die Bundesregierung laut APA und ORF für das kommende Jahr.
  • Foto: Alle Rechte vorbehalten, BKA/Dragan Tatic, Bundesminister Gernot Blümel beim Pressefoyer nach dem Ministerrat am 7. Oktober 2020., http://fotoservice.bundeskanzleramt.at
    Finanzminister Gernot Blümel wird dem Nationalrat die Budgetplanung am Mittwoch vorlegen.
2021 soll es deutlich mehr Geld für den Arbeitsmarkt geben. Das geht aus Informationen hervor, die APA und ORF vorliegen. Offiziell wird Finanzminister Gernot Blümel dem Nationalrat die Budgetplanung bei seiner Rede am Mittwoch vorlegen. Update vom 14. Oktober: Die Budgetrede liegt inzwischen vor.

Arbeitsmarktstiftung: Mehr Geld für Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen

Mehr Geld für den Arbeitsmarkt soll es geben, weil die Zahl der Arbeitslosen seit der Corona-Krise um über 100.000 gestiegen ist. Angekündigt hat die Regierung dazu, dass sie auch mehr Mittel für Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen einsetzen wird, die u.a. in der Corona-Arbeitsstiftung eingesetzt werden sollen. Das Budget dafür soll um rund 400 Mio. Euro erhöht werden, inklusive Arbeitslosengeld und Kurzarbeit um 2,8 Mrd. Euro. Update vom 14. Oktober: Bei der Budgetrede merkte Blümel an, dass für die Implementierung der Arbeitsstiftung zur Qualifizierung von bis zu 100.000 arbeitslosen Personen sowie für den Bildungsbonus bis 2022 insgesamt 700 Mio. Euro zur Verfügung stehen werden. Das Personal des AMS werde um 350 Personen aufgestockt und das Bildungsbudget werde erstmals die Grenze von zehn Milliarden Euro überschreiten, so Blümel.

Konkrete Rahmenbedingungen für Arbeitsmarktstiftung noch offen

Wie genau das Geld für Schulung und Qualifizierung eingesetzt wird, soll noch im Oktober klar sein, so in einem Ö1 Journal zu hören.

 

Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) fordert in diesem Zusammenhang, dass es eine bundesweite Arbeitsstiftung speziell für ältere Arbeitssuchende über 50 Jahren geben soll. Die Wirtschaftskammer (WKO) sieht eine bundesweite Arbeitsstiftung hingegen skeptisch: Die Anforderungen seien für eine bundesweite Lösung regional zu unterschiedlich. Man solle zudem bewährte Maßnahmen wie arbeitsplatznahe Jobtrainings intensivieren.

Über die Arbeitsmarktstiftung

Im Sommer hat die Bundesregierung angekündigt, mit einer neuen Arbeitsstiftung gegen die coronabedingte Arbeitslosigkeit vorzugehen (wir berichteten). Die Stiftung soll es für bis zu 100.000 Arbeitslose möglich machen, sich weiterzubilden bzw. umzuschulen.

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