Aktueller CALL Meb38: Arbeitsmarktorientierte Erwachsenenbildung
Arbeitsmarktorientierung der Erwachsenenbildung?
Kaum eine politische Initiative oder Reformidee zu Bildung kommt heutzutage ohne direkten Bezug zur Notwendigkeit, Brauchbares zu erlernen aus. Arbeitsmarktrelevanz, Arbeitsplatznähe, Unternehmergeist, Anschlussfähigkeit und die Herausforderungen der wirtschaftlichen Situation werden in vielen Papieren und Deklarationen zu Erwachsenenbildung eingefordert. Für die kommende Magazinausgabe werden Artikel gesucht, die sich mit Fragen der Verquickung von Arbeitsmarkt - und Erwachsenenbildung(spolitik) sowie aktuell beobachtbaren Tendenzen in diesem Zusammenhang beschäftigen. Ebenso sind Praxisbeiträge aus der Realität erwachsenenbildnerischen Agierens mit Bezug zur Thematik erwünscht.
Zentrale Fragstellungen des Calls
Die HerausgeberInnen dieser Ausgabe - Bildungsexpertin Julia Schindler, Berufsbildungsforscher Kurt Schmid und Bildungssoziologe Stefan Vater - laden AutorInnen aus Praxis und Wissenschaft im Call for Papers ein, folgende zentralen Fragen zu diskutieren:
Was ist Arbeitsmarktrelevanz und (wie) lässt sich diese prognostizieren? Inwieweit passt der Anspruch der "Aufklärung" durch Erwachsenenbildung mit der Frage nach der beruflichen Verwertbarkeit zusammen? Inwiefern gehört arbeitsmarktorientierte Erwachsenenbildung zu den öffentlichen Aufgaben und wie soll und kann sie gefördert werden? Wie positionieren sich Angebote für Zielgruppen, die dem Arbeitsmarkt nicht (mehr) zur Verfügung stehen oder deren Lernziele keine unmittelbare berufliche Verwertbarkeit versprechen?
Beiträge können noch bis 10. Mai 2019 eingereicht werden. Die Veröffentlichung erfolgt im Oktober 2019.
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