Kostenloser Online-Kurs "Erwachsenenbildung in Europa"
Zahlreiche Einheiten aus fünf Themenschwerpunkten stehen Interessierten ab 14. April in englischer Sprache zur Verfügung. Die TeilnehmerInnen können dabei frei wählen, ob sie den kompletten Kurs oder nur einzelne Einheiten absolvieren möchten.
Fünf Themenschwerpunkte stehen zur Auswahl
TeilnehmerInnen können Einheiten aus fünf Kategorien wählen, die Inhalte wie "Hintergrundwissen zu Erwachsenenbildung auf europäischer Ebene", "Pädagogische Zugänge", "Nicht-formelle Bildungsmethoden" und "Arbeiten mit verschiedenen Zielgruppen behandeln". Jeder Themenschwerpunkt enthält zwischen drei und acht Einheiten, in denen verschiedene Problemstellungen behandelt werden.
Eine Einheit in der Kategorie "Pädagogische Zugänge" beschäftigt sich beispielsweise mit der Frage, wie man Webinare einsetzen kann, um Good-Practice Beispiele aus der Erwachsenenbildung mit KollegInnen aus ganz Europa teilen zu können. Beispiele für andere Einheiten: "Englisch/Deutsch als Fremdsprache", "Zugänge zu partizipativer Demokratie" oder "Lernfähigkeit von funktionellen AnalphabetInnen".
Die Einheiten dauern jeweils zwischen einer und vier Stunden, zusätzlich sind individuelle Lernzeiten vorgesehen, die sich die TeilnehmerInnen selbst einteilen können. Auf einer persönlichen Profilseite kann man die belegten Kurse und den eigenen Lernfortschritt einsehen. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Kurses winkt ein Teilnahmezertifikat.
Start am 14. April
Das Gratistraining erreicht man über die Lernplattform www.ae-learning.eu. Am 14. April um 11:00 startet das erste Training - eine einführende Webkonferenz. Interessierte sollten sich ca. 30 Minuten vorher einwählen, Voraussetzungen für die Teilnahme sind eine gute Internetverbindung, Kopfhörer sowie eventuell eine Kamera. Die erste Aufgabe für die TeilnehmerInnen steht bereits fest: "Kontaktieren Sie mindestens drei TeilnehmerInnen aus verschiedenen Ländern und tauschen Sie sich aus". Später folgen verschiedene Aufgabenformate wie etwa die Lektüre von Fachliteratur oder Gruppendiskussionen.
Projekt soll Wissen über europäische Erwachsenenbildung steigern
Ziel des Projektes ist es, das Wissen von (Young) Professionals über eurpäische Erwachsenenbildung zu steigern. Organisationen erhalten so die Möglichkeit, (junge) MitarbeiterInnen professionell zu entwickeln und zu fördern. Darüber hinaus steht das Training allen Interessierten zur Verfügung, die ihre Kompetenzen im Bereich Erwachsenenbildung vertiefen möchten und sich mit ErwachsenenbildnerInnen aus ganz Europa vernetzen möchten.
Die Plattform AE-Pro wird von der europäischen Vereinigung für Erwachsenenbildung (European Association for the Education of Adults, EAEA) koordiniert und von ProjektpartnerInnen aus zahlreichen europäischen Ländern unterstützt (Belgien, Dänemark, Schweden, Finnland, Großbritannien, Portugal, Deutschland und Serbien).
Verwandte Artikel
![Person folgt einem verschlungenen mit Steinen gelegten Weg am Strand]()
Grundtvig Award 2025 geht an Projekte zu flexiblen Lernpfaden
Ausgezeichnet wurden digitale Weiterbildungswege für Lehrende in der Erwachsenenbildung im Projekt „TrainSpot2“, und das Projekt für Lese-, Schreib- und Bürger*innenkompetenzen „Citizens Xelerator“.![Verschlungene Wege auf grünem Hintergrund]()
Lernwege der Zukunft: EAEA-Jahresschwerpunkt
Flexiblere Lernpfade können Erwachsenenbildung inklusiver und zugänglicher machen und so alle auf gesellschaftliche Veränderungen vorbereiten.![Menschen mit Medaille]()
Bis 31. März für den Grundtvig Award zu Flexiblen Lernpfaden einreichen
Gesucht werden Bildungsangebote, die durch flexible Lernmodelle oder Finanzierungsformen die Zugänglichkeit zur Erwachsenenbildung erhöhen.![Raffaela Kihrer und Gina Ebner]()
Raffaela Kihrer ist neue Generalsekretärin des EAEA
Gina Ebner verabschiedet sich nach 17 Jahren aus dem Amt, bleibt aber stellvertretende Generalsekretärin des Europäischen Verbandes für Erwachsenenbildung.![Grafik von einem Laptop, auf dessen Display Zahnräder, Wolken und Schaltflächen zu sehen sind, die teilweise über den Bildschirm hinausgehen.]()
EAEA fordert Stärkung non-formaler Erwachsenenbildung
Ein aktuelles Positionspapier fordert, dass die non-formale Erwachsenenbildung stärker im EU-Aktionsplan für digitale Bildung (DEAP) verankert werden sollte. Das ist u.a. wichtig, um gesellschaftliche Ungleichheiten zu verringern.![Frau streckt Faust in die Höhe.]()
Europäischer Verband veröffentlicht neues Manifest für Erwachsenenbildung
Demokratie zu sichern und den grünen Wandel zu gestalten, sind nur zwei der großen Aufgaben unserer Zeit. Das Manifest zeigt auf, wie Erwachsenenbildung zur Bewältigung aktueller Herausforderungen beitragen kann.





