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Call for Papers: Digitalisierung einmal anders gedacht

11.11.2020, Text: Simone Müller, Redaktion/CONEDU
Die Frage, wie Lernsettings, Unterrichtsformate sowie Bildungsräume in der digitalen Erwachsenenbildung gestaltet werden können, ist Gegenstand der Ausgabe 44 des Magazin erwachsenenbildung.at. Bis 24. Mai 2021 können Artikel eingereicht werden.
  • Foto: Pexels-Lizenz, 4144222, pexels.com
    Digitale und analoge Bildungsräume sind in der Erwachsenenbildung längst keine separaten Parallelwelten mehr.
  • Grafik: CC BY, Sabine Schnepfleitner/CONEDU, auf erwachsenenbildung.at
    Digitale und analoge Bildungsräume sind in der Erwachsenenbildung längst keine separaten Parallelwelten mehr.
Digital und analog werden noch oft als Gegensätze gedacht. Dabei leben, lehren und lernen wir in einer Welt, die beides gleichzeitig ist. Daher braucht es einen "inklusiveren" Blick auf Digitales und Analoges in der Erwachsenenbildung.

 

Dementsprechend möchten Elke Gruber von der Universität Graz und Julia Schindler von der Universität Innsbruck der Frage nachgehen, ob Digitalisierung anders gedacht werden könnte, nämlich als ein Sowohl-als-auch. Sie geben daher die Ausgabe 44 des Magazin erwachsenenbildung.at zum Themenfeld "Digitalisierung" heraus.

 

Bis zum 24. Mai 2021 können Beiträge eingereicht werden, die sich mit der Digitalisierung und Nicht-Digitalisierung in der Erwachsenenbildung beschäftigen. Ziel ist es Abläufe, Wirkungen, Pläne und Visionen einer digitalisierten Erwachsenenbildung sichtbar zu machen, unterschiedliche Positionen dazu in Theorie und Praxis aufzuzeigen sowie Forschungsfragen zum Thema zu identifizieren.

Realität und Vision digitaler Erwachsenenbildung

Bisher war 2020 das Jahr, das einen - nicht immer ganz freiwilligen - Digitalisierungs-Schub in der Erwachsenenbildung gebracht hat. Doch wie sieht im Moment die erwachsenenbildnerische Realität in der Praxis aus? Was hat sich beim Lehren und Lernen, bei Lehrenden und Lernenden aber auch bei der Angebotsstruktur oder der Finanzierung von Erwachsenenbildung getan? Und welche Visionen gibt es für die digitale Erwachsenenbildung in der näheren und fernen Zukunft? Welche Möglichkeiten ergeben sich etwa durch die Weiterentwicklung von Technologien?

Bildung im digitalen Raum verstehen

Zum Lernen und Lehren braucht es Köper, nicht nur Geist. Und: Bildung hat eine erhebliche soziale Komponente. Welche Folgen hat also die Digitalisierung in der Erwachsenenbildung für Körperlichkeit und Sozialität in Bildungsprozessen? Wie sehen Bildungsprozesse in digitalen Settings überhaupt aus? Unterscheiden Sie sich von jenen im Präsenzunterricht? Und welche Kompetenzen braucht es für Lehren und Lernen in digitalen Szenarien? Was bedeuten (neue) Kompetenzanforderungen für die Professionalisierung in der Erwachsenenbildung?

Gute digitale Erwachsenenbildung anbieten

Qualitätsvolle Bildungsarbeit in der Erwachsenenbildung ist auch im digitalen Raum Ziel und Anspruch von Institutionen und der Tätigen im Feld. Welche Qualitätsanforderungen werden konkret an digitale Lehr-/Lernarrangements gestellt und wie können diese überprüft werden? Welche Infrastruktur, Geräte oder Technologien braucht es für gute digitale Erwachsenenbildung? Welche Werkzeuge werden für gelingende Praxis warum gewählt? Was lief 2020 gut und welche Ziele wurden erreicht, welche Pläne sind aufgegangen?

Einreichung und redaktioneller Ablauf

Beiträge können bis 24. Mai 2021 in den Rubriken Thema, Praxis, Kurz vorgestellt, Porträt und Rezension übermittelt werden. Die Redaktion empfiehlt vor einer Einreichung Kontakt aufzunehmen, um sich über die geplante Einreichung mit Redaktion und HerausgeberInnen abzustimmen. Alle Einreichungen werden einem Review unterzogen und bei Aufnahme in die Ausgabe lektoriert. Die Veröffentlichung erfolgt im Oktober 2021.

Creative Commons License Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.
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