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Eine nachhaltige Gesellschaft fördern: Die Einrichtung DIE UMWELTBERATUNG

16.06.2020, Text: Jennifer Friedl, Redaktion/CONEDU
DIE UMWELTBERATUNG berät Bildungseinrichtungen und Privathaushalte zu Themen des Umweltschutzes. Im Interview erzählt Leiterin Elisabeth Tangl von gefragten Themen und geplanten Weiterentwicklungen.
  • Montage: Pixabay Lizenz, geralt, www.pixabay.com
    DIE UMWELTBERATUNG setzt sich für eine nachhaltige Gesellschafts- und Wirtschatsordnung ein.
Bereits seit 1988 können sich Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Institutionen, Betriebe und Privatpersonen bei "Die UMWELTBERATUNG", einer Einrichtung der Wiener Volkshochschulen, zu ökologischen und nachhaltigen Themen informieren und beraten lassen. Neben Beratungsprojekten, Informationsmaterial und Bildungsangeboten bietet die UMWELTBERATUNG auch Ausbildungen wie z.B. Klimaschutz-Lehrgänge an. Im Interview erzählt Leiterin Elisabeth Tangl von gefragten Themen und geplanten Weiterentwicklungen.

Friedl: Welche ökologischen Anliegen stehen hinter DIE UMWELTBERATUNG?

Tangl: Die UMWELTBERATUNG tritt für eine nachhaltige, ökologische Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung ein und unterstützt mit ihren Aktivitäten persönliches Wohlbefinden, die Lebensqualität, vorsorgenden Umweltschutz und Nachhaltigkeit im ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Sinn.

Friedl: Welche Beratungs- aber auch Weiterbildungsangebote können Interessierte in Anspruch nehmen?

Tangl: Die UMWELTBERATUNG bereitet ökologisches Wissen gut verständlich und praxisorientiert auf, z.B. auf der Website www.umweltberatung.at, in den sozialen Medien und in vielen Foldern und Broschüren. Die UmweltberaterInnen beantworten Anfragen individuell und firmenunabhängig, am Telefon, vor Ort, online und per E-Mail. Die Beratung richtet sich an private Haushalte, Bildungseinrichtungen, Institutionen und Betriebe. Vom "energie-führerschein" bis zur Schulung von Reinigungskräften bietet DIE UMWELTBERATUNG verschiedene Workshops, Lehrgänge und Vorträge an.

Friedl: Gibt es Themen, die aktuell besonders gefragt sind?

Tangl: Die Nachfrage richtet sich nach den Jahreszeiten und nach der aktuellen Medienberichterstattung. Im Winter sind Themen wie Schimmel, Energiesparen beim Heizen und ökologische Weihnachten gefragt. Derzeit sind zum Beispiel Anfragen zum ökologischen Gärtnern, Heimwerken, Bienenschutz und zu lästigen Tieren drinnen und draußen häufig.

Dauerbrenner bei den Anfragen sind zum Beispiel Dienstleistungen des Reparaturnetzwerks, ökologische Reinigungsmittel, öko-faire Mode, Lieferserviceangebote für Bioprodukte und die Abbestellung unerwünschter Werbematerialien.

Friedl: Welche Erfolge konnte DIE UMWELTBERATUNG bisher für sich verbuchen?

Tangl: Ein schöner Erfolg war zum Beispiel die Auszeichnung des Projektes "energie-führerschein" mit dem Klimaschutzpreis im Jahr 2015. Und dass 2020 in Supermärkten die Mehrwegflasche für Milch wiedereingeführt wurde, ist dem Engagement von DIE UMWELTBERATUNG gemeinsam mit anderen Umweltorganisationen und engagierten Zivilpersonen zu verdanken.

Friedl: Sind Weiterentwicklungen für DIE UMWELTBERATUNG bzw. für bestimmte Projekte geplant?

Tangl: In Zukunft bieten die UmweltberaterInnen verstärkt Beratungen und Workshops für Unternehmen an. Laufend werden auch neue Unterrichtsmaterialien entwickelt, um die Lehrenden bei der lebendigen Vermittlung von Umweltthemen zu unterstützen. Im Rahmen der ÖkoEvent-Beratung unterstützt DIE UMWELTBERATUNG im Auftrag der Stadt Wien VeranstalterInnen bei der Planung und Durchführung umweltschonender Veranstaltungen.

 

In Projekten arbeitet DIE UMWELTBERATUNG an Themen wie z.B. Gebäudesanierung, ökologische Veranstaltungen, Reparaturen und Do-it-yourself, ökologische Veranstaltungen, biologische Gartenprodukte und ökologische Ernährung. Das Reparaturnetzwerk ist ein langjähriges Erfolgsprojekt von DIE UMWELTBERATUNG, die Anfragen zu Reparaturen sind ein Dauerbrenner an der Hotline.

 

Wir reichen außerdem laufend neue Projekte ein und setzen Schwerpunkte in Form von Kampagnen (Anm. Friedl: wie z.B. Goodfood4All zu regionalen Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel aus nachhaltiger Landwirtschaft). Schwerpunkte 2020 sind zum Beispiel der effiziente Umgang mit Energie und Klimaschutz.

Quelle: EPALE E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa
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