KEBÖ-Statistik 2016: Kursteilnahmen steigen
Leichte Zuwächse bei den MitarbeiterInnen
In den KEBÖ-Verbänden waren im Arbeitsjahr 2016 insgesamt 87.127 MitarbeiterInnen tätig – um 1.300 mehr als 2015. Sowohl die Zahl hauptberuflich und nebenberuflich Angestellter, als auch die Zahl der Ehrenamtlichen, stieg im Vergleich zu 2015 leicht an. Im Jahr 2016 waren 6.473 Personen hauptberuflich angestellt, 56.112 nebenberuflich und 24.542 ehrenamtlich tätig. 58.458 aller MitarbeiterInnen waren Kursleitende.
Anzahl an Kursen nimmt zu
2016 fanden insgesamt 233.457 Veranstaltungen statt – um 3.400 mehr als im Jahr davor, was einer relativen Zunahme von 1,5 Prozent entspricht. Mit 135.873 entfiel der Großteil der Veranstaltungen auf Kurse. Im Vergleich zu 2015 nahm die Zahl der Kurse damit um etwa 5,7 Prozent zu. Leicht rückläufig waren die Kurz- und Einzelveranstaltungen mit einer Anzahl von 97.584. Außerdem fanden im Jahr 2016 24.360 Sonderveranstaltungen statt. Dazu zählen beispielsweise Ausstellungen, virtuelle Seminare, Bildungsreisen, Theateraufführungen, Konzerte oder Galeriebesuche.
61% der Teilnahmen entfallen auf Frauen
Die KEBÖ-Statistik zählt auch die Kursteilnahmen pro Jahr. 2016 wurden 4.339.465 Teilnahmen (2015: 4.336.884) verzeichnet, wobei 61 Prozent auf Frauen entfielen. „Das heißt aber nicht, dass 61 Prozent der TeilnehmerInnen Frauen waren", so Vater und Zwielehner. Durch die Zählung nach Kursteilnahmen würden Personen, die mehr als einen Kurs belegten, nämlich mehrfach in der Teilnahmestatistik aufscheinen. Von allen Kursteilnahmen entfielen 2.556.486 auf Kurzveranstaltungen, 1.782.970 auf Kurse und 1.192.817 auf Sonderveranstaltungen.
KEBÖ-Jahrestagung am 27. September 2017
Am 27. September findet die KEBÖ-Jahrestagung zum Thema „Mensch. Bildung. Digitalisierung" statt. Die Tagung ist bereits ausgebucht, für Kurzentschlossene bietet sich aber die Möglichkeit, online zuzusehen: Die Keynotes der Veranstaltung werden auf YouTube live gestreamt. Auch auf erwachsenenbildung.at wird der Livestream zu sehen sein.
Video: Alice Fleischer über die KEBÖ-Jahrestagung 2017
Verwandte Artikel
![]()
ARGE BHÖ: Mehr Teilnahmen und neue Schwerpunkte im Bildungsjahr 2025
Der Leistungsbericht 2025 der ARGE Bildungshäuser Österreichs zeigt stabile Veranstaltungszahlen, steigende Teilnahmen und veränderte thematische Schwerpunkte. Gleichzeitig werden Bildungsangebote kompakter gestaltet.![]()
BFI-Bildungsstatistik 2025
Im Vorjahr führten die Berufsförderungsinstitute in ganz Österreich rund 16.900 Kurse mit mehr als 153.000 Teilnahmen und über zwei Millionen Unterrichtseinheiten durch.![]()
#ebcamp26: Zwei Tage Austausch über Digitalisierung in der EB
Zum 8. Mal fand am 5. und 6. Mai 2026 das #ebcamp statt. In dem von der KEBÖ und dem bifeb veranstalteten Online-Barcamp zum Thema „Digitalisierung in der Erwachsenenbildung“ tauschte man sich zu einer Vielfalt an Themen aus.![]()
Von KI bis Teilhabe: BVÖ-Fachtagung „Die Bibliothek für alle“
Der Büchereiverband Österreichs lädt am 2. und 3. Juni 2026 zur Tagung „Die Bibliothek für alle“ in Wien. Im Fokus: Bilanz des Büchereientwicklungsplans und die Rolle öffentlicher Bibliotheken im KI-Zeitalter.![]()
Büchereien in Österreich verzeichnen hohe Nutzung
Die neuen Zahlen des Büchereiverbandes Österreichs (BVÖ) zeigen: Ob gedrucktes Buch oder E-Reader, ob Veranstaltungs- oder Rückzugsort – die Österreicher:innen lieben ihr „Wohnzimmer der Nation“.![Dieses Bild zeigt eine Person mit orangefarbenen Haaren, die mit einer großen, abstrakten digitalen Spiegelstruktur interagiert. Die Struktur besteht aus Quadraten in verschiedenen Grün-, Orange-, Weiß- und Schwarztönen, die so zusammengesetzt sind, dass sie die Figur der Person widerspiegeln. Die Hand der Figur ist ausgestreckt, als würde sie auf die Spiegelstruktur zeigen oder mit ihr interagieren. Hinter der Struktur befinden sich orangefarbene Ströme aus Binärcode (Nullen und Einsen), die in Richtung des digitalen Gitters fließen. Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)]()
Wie KI die Arbeit in der Erwachsenenbildung verändert
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur die Weiterbildungserfahrungen von erwachsenen Lernenden und die Berufsprofile von Lehrenden, sondern von allen, die in der Erwachsenenbildung tätig sind.





