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Qualifizierungsförderung für Beschäftigte über 45 mit einem höheren Abschluss als Pflichtschule

Für wen ist die Förderung gedacht?

Für ArbeitgeberInnen, die Ihre ArbeitnehmerInnen über 45 weiterqualifizieren wollen, um sie weiter beschäftigen zu können.

 

Die Förderung gilt nicht für

  • UnternehmenseigentümerInnen
  • Mitglieder der Geschäftsführung
  • Lehrlinge
  • ArbeitnehmerInnn in unkündbaren Verhältnissen (z.B. BeamtInnen)
  • ZeitarbeiterInnen
 

Voraussetzungen

Der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin kann um die Förderung ansuchen, wenn die Weiterbildung des Arbetinehmers/der Arbeitnehmerin dazu beiträgt, dass

  • eine Übernahme alternsgerechter Tätigkeiten am selben oder der Wechsel auf einen alterngerechten Arbeitsplatz ermöglicht wird,
  • Basiskompetenzen verbessert werden (z.B. Deutschkenntnisse, Computerkenntnisse),
  • eine Anpassung an den aktuellen Technik- oder Wissensstand oder eine fachliche Spezialisierung möglich wird.

 

Weitere Voraussetzungen

  • Die Weiterbildung muss mindestens 16 Kursstunden umfassen
  • Die Weiterbildung ist arbeitsmarktrelevant und überbetrieblich verwertbar ist
  • Die Weiterbildung wurde zwischen Arbeitgeber/Arbeitgeberin und Arbeitskraft vereinbart
  • Der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin ist über 45 Jahre
  • Das Arbeitsverhältnis ist vollversicherungspflichtig oder karenziert
 

Was wird gefördert?

  • 50% der Kurskosten 
  • 50% der Personalkosten ab der 25. Kursstunde

 

Nicht förderbar sind

  • Universitätsstudien und -Lehrgänge,
  • Meetings, Tagungen, Kongresse oder Symposien, die reinen Informationscharakter haben,
  • Produktschulungen, reines Anlernen einfacher Tätigkeiten,
  • nicht arbeitsmarktorientierte Kurse,
  • für Mitarbeitende des Unternehmens verbindliche Grundausbildungen,
  • Kurse betriebsspezifischer Schulungseinrichtungen,
  • Kurse im Ausland, wenn eine Vor-Ort-Prüfung nicht möglich ist,
  • Individual-Coaching, Kurse mit Sport- und Freizeitcharakter (ausgenommen sind Kurse, die in direktem Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit im Unternehmen stehen),
  • Ausbildungen, die im Rahmen der "Förderung der Höherqualifizierung von Beschäftigten im Bereich soziale Dienstleistungen von allgemeinem Interesse" förderbar sind,
  • Ausbildungen, die in keinem Zuammenhang mit dem aktuellen oder zukünftigen Arbeitsplatz beim Förderungsnehmer stehen.
 

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung darf pro Person und Begehren nicht € 10.000 übersteigen. Die Förderung wird an den Betrieb ausbezahlt.
 

Vorgehensweise und wichtige Termine

Der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin wählt in Absprache mit dem Arbeitnehmer/der Arbeitnehmerin einen Kurs aus.
Der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin muss das Begehren spätestens eine Woche vor Kursbeginn beim AMS einbringen. Eine genaue Beschreibung des Kurses (z.B. Auszug aus dem Katalog) muss beigelegt sein.
 

Was Sie noch interessieren könnte

Weitere Informationen auf den Seiten des AMS
 

Kontakt

Ansprechstelle ist die Geschäftsstelle des AMS, dem das Unternehmen zugeordnet ist.
 

Zuletzt bestätigt

Zuletzt abgeglichen mit der Webseite des AMS am 14.02.2020.
 

Alle Angaben ohne Gewähr
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