BMBWF   Mitteilungen  |  Über das BMBWF  |  bifeb
PORTAL   Newsletter  |  Sitemap  |  English

Qualifizierungsförderung für weibliche Beschäftigte mit Lehrabschluss oder Abschluss einer BMS

Für wen ist die Förderung gedacht?

Für ArbeitgeberInnen, die ihre ArbeitnehmerInnen weiterqualifizieren wollen.

 

Gefördert werden weibliche Arbeitskräfte, die höchstens eine Lehre oder eine Berufsbildende mittlere Schule abgeschlossen haben.

 

Die Förderung gilt nicht für

  • UnternehmenseigentümerInnen
  • Mitglieder der Geschäftsführung
  • Lehrlinge
  • ArbeitnehmerInnn in unkündbaren Verhältnissen (z.B. BeamtInnen)
  • ZeitarbeiterInnen
 

Voraussetzungen

Der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin kann um die Förderung ansuchen, wenn die Weiterbildung der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers folgende Ziele verfolgt:

 

  • höhere Entlohnung (höhere kollektivvertragliche Verwendungsgruppe oder Erhöhung um mindestens 10%)
  • Wechsel auf einen höherwertigen Arbeitsplatz
  • Erleichterung des Wiedereinstiegs nach einer familiär bedingten Berufsunterbrechung
  • Verbesserung von Basiskompetenzen (z.B. Deutschkenntnisse, Computerkenntnisse)
  • Übernahme alternsgerechter Tätigkeiten am selben Arbeitsplatz (nach Vollendung des 45. Lebensjahres)
  • Wechsel auf alternsgerechten/weniger belastenden Arbeitsplatz (nach Vollendung des 45. Lebensjahres)
  • Anpassung an den aktuellen Stand der Technik/des Wissens (nach Vollendung des 45. Lebensjahres)
  • fachliche Spezialisierung (nach Vollendung des 45. Lebensjahres)

 

Folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein:

  • Das Arbeitsverhältnis ist vollversicherungspflichtig oder karenziert.
  • Die Weiterbildung ist arbeitsmarktrelevant und überbetrieblich verwertbar.
  • Die Weiterbildung dauert mindestens 16 Stunden.
  • Die Weiterbildung wurde zwischen Ihnen und Ihrer Arbeitskraft vereinbart.
  • Sie legen uns – als Teil des Antrags – ein Angebot des Kursveranstalters oder eine Kopie aus dem Kurskatalog vor.
  • Sie stellen Ihren vollständigen Antrag spätestens 1 Woche vor Beginn der Weiterbildung.
  • Der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin kann höchstens einen Lehrabschluss oder den Abschluss einen BMS (=Berufsbildenden Mittleren Schule) vorweisen
 

Was wird gefördert?

  • 50% der Kurskosten
  • 50% der Personalkosten ab der 25. Kursstunde

 

Nicht förderbar sind

  • Kurse von betriebsspezifischen Schulungseinrichtungen
  • Kurse, die in keinen Zusammenhang mit dem aktuellen oder zukünftigen Arbeitsplatz beim Förderungsnehmer stehen
  • Individualcoaching
  • Nicht arbeitsmarktorientierte Lehrgänge
  • Kurse, in Sport und Freizeiteinrichtungen, wenn es keinen Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit gibt
  • Studien und Lehrgänge an Universitäten
  • Reine Produktschulungen, Konferenzen, Kongresse
  • Kurse im Ausland, wenn eine Vor-Ort-Prüfung nicht möglich ist
  • Kurse, durch die Beilhilfe zur "Förderung der Höherqualifizierung von Beschäftigten im Bereich soziale Dienstleistungen von allgemeinen Interesse" abgedeckt sind.
 

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung darf pro Person und Begehren nicht € 10.000 übersteigen.

Die Förderung wird an den Betrieb ausbezahlt.

 

Vorgehensweise und wichtige Termine

Der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin wählt in Absprache mit dem Arbeitnehmer/der Arbeitnehmerin einen Kurs aus.
Der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin muss das Begehren spätestens eine Woche vor Kursbeginn beim AMS einbringen. Eine genaue Beschreibung des Kurses (z.B. Auszug aus dem Katalog) muss beigelegt sein.
 

Was Sie noch interessieren könnte

Weiter Informationen finden Sie auf den Seiten des AMS.
 

Kontakt

Ansprechstelle ist die Geschäftsstelle des AMS, dem das Unternehmen zugeordnet ist.
 

Zuletzt bestätigt

Zuletzt abgeglichen mit der Webseite des AMS am 14.02.2020.
 

Alle Angaben ohne Gewähr
ESF - Aktuelle Calls eb und coronaEB und Corona