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Bgld: Qualifikationsförderungszuschuss des Landes Burgenland

Für wen ist die Förderung gedacht?

Personen, die sich in ihrem erlernten Beruf weiterbilden wollen oder einen beruflichen Wechsel anstreben (und dafür noch keine Förderung anderer Fördergeber erhalten haben) und dazu an arbeitsmarktpolitisch zielführenden Bildungsmaßnahmen teilnehmen.

Zielgruppe sind:

  • Arbeitslose und Arbeitsuchende (mit einem Beschäftigungsnachweis innerhalb von 8 Monaten ab Ende der Kursmaßnahme)
  • ArbeitnehmerInnen (auch solche in Bildungskarenz oder in nur geringfügiger Beschäftigung)
  • Zivil- und PräsenzdienerInnen
  • WiedereinsteigerInnen nach oder während dem Elternkarenzurlaub

Von der Förderung ausgeschlossen sind

  • StudentInnen
  • PensionistInnen
  • SchülerInnen
  • Lehrlinge
  • Beschäftigte in öffentlichen Gebietskörperschaften (ausgenommen Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung, LAP, Meisterprüfung und Werkmeisterprüfung)

Die Bildungsmaßnahmen müssen arbeitsmarktpolitisch zielführend sein.

Maßnahmen für einen beruflichen Wechsel sind nur dann förderbar, wenn die berufliche Perpektive grundsätzlich gegeben ist ("Zukunftsberufe mit generellem Bedarf") oder im Einzelfall nachgewiesen werden kann.

Förderbar sind auch Maßnahmen, die als Voraussetzung für eine Höherqualifizierung (z.B. Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung, Hauptschulabschlussprüfung, Deutsch als Fremdsprache).


Voraussetzungen

Der Hauptwohnsitz muss im Burgenland liegen.

Die Maßnahmen sind nur dann förderbar, wenn sie nicht in den Zuständigkeitsbereich anderer Förderstellen fallen (z.B. AMS, WIBAG [Selbständige], bestehende Förderungen zum Nachholen von Pflichtschulabschlüssen).

Die Förderungswürdigkeit ist vom Einkommen abhängig. Alle angeführten Richtsätze beziehen sich auf das monatliche Bruttoeinkommen.

Das Familieneinkommen darf insgesamt € 5.120,00 nicht überschreiten.

Bei AlleinverdienerInnen (im Sinne der Berechtigung zur Beanspruchung des AlleinverdienerInnenabsetzbetrages) darf das Einkommen € 3.200,00 nicht überschreiten. Dieser Grenzbetrag erhöht sich um jeweils 10% für den/die EhepartnerIn und jedes Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Einrichtung, an der die Bildungsmaßnahme durchgeführt wird, zu den für diese Förderung autorisierten und zertifizierten Bildungseinrichtungen zählt. Die Teilnahme an Bildungsmaßnahmen außerhalb des Burgenlandes ist dann förderbar, wenn

  • ein vergleichbares Angebot im Burgenland nicht besteht
  • das Angebot außerhalb des Burgenlandes kostengünstiger ist oder
  • die Teilnahme im Burgenland mit erheblichen zeitlichen oder finanziellen Mehrbelastungen verbunden wäre.

Was wird gefördert?

Gefördert werden tatsächliche Aufwendungen, die den FörderungswerberInnen durch die direkten Kurskosten entstehen.

Ausgenommen von der Qualifikationsförderung sind:

 Ausbildungen mit akademischen Abschluss und Lehrgänge an Fachhochsculen und Universitäten

  • universitäre Ausbildungen
  • Ausbildungen mit akademischen Abschluss
  • Lehrgänge an Fachhochsculen und Universitäten

Wie hoch ist die Förderung?

Zuschüsse werden nach Maßgabe der vorhandenen Mittel und nach Art des Förderungsfalles wie folgt vergeben:
  • 75 % (max. € 4.000,00) der Kurskosten für Berufsreifeprüfungen, Studienberechtigungsprüfungen, Meisterprüfungen und Werkmeisterprüfungen

  • 75 % der Kurskosten (max. € 2.000) bei WiedereinsteigerInnen
    (= Personen, die nach den Jahren der Kindererziehung und Haushaltsführung wieder ins Berufsleben eintreten wollen)

  • 60 % der Kurskosten bei Lehrabschlussprüfungen

  • 50 % der Kurskosten (max. € 1.500) in allen übrigen Fällen
  • 100% der Kurskosten (max. 4.000,00) bei Ausbildungen von Zukunftsberufen mit generellem Bedarf, welche vom Arbeitnehmerförderungsbeirat festgelegt werden.
 

Die jährliche Gesamtförderung aus dem Qualifikationsförderungszuschusses dürfen für eine Person maximal € 4.000 betragen.


Vorgehensweise und wichtige Termine

Die Antragstellung muss spätestens 4 Monate nach Ende der Bildungsmaßnahme erfolgen. Der Nachweis der Bezahlung durch den/die FörderwerberIn ist zu erbringen.

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Alle formalen Erfordernisse zu den Beilagen sowie die Antragsformulare finden Sie hier.

Die jährlichen Gesamtkosten des Qualifikationsförderungszuschusses für eine Person dürfen € 4.000 nicht übersteigen.

Die Förderung erfolgt im Nachhinein - d.h. in der Regel nach Abschluss der Weiterbildungsmaßnahme. Bei mehrsemestrigen oder modular aufgebauten Ausbildungsformen kann die Förderung jeweils nach Abschluss der Ausbildungsteile erfolgen.


Kontakt

Amt der Burgenländischen Landesregierung
Abteilung 6, Hauptreferat Förderwesen
Europaplatz 1
7001 Eisenstadt


Maria Baschny - Tel.: 02682/600-2333
Melanie Gollubics - Tel.: 02682/600-2286

post.a6-anf@bgld.gv.at

https://www.burgenland.at/themen/arbeit/arbeitnehmerfoerderung/qualifikationsfoerderungszuschuss/ 


Zuletzt bestätigt

Letzte Aktualisierung: 27.02.2020 (nach Rückfrage beim Fördergeber)

Alle Angaben ohne Gewähr
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