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Gewinnerteams des Upcycling-Wettbewerbs prämiert

16.12.2021, Text: Marlene Klotz, Salzburger Bildungswerk/Ring ÖBW
Das Salzburger Bildungswerk gibt die Gewinnerprojekte des Upcycling-Wettbewerbs "Macht was draus!" bekannt.
  • Foto: CC BY, Salzburger Bildungswerk, auf erwachsenenbildung.at
    Ellice Jachek, Sylvia Makarová und Emin Music belegen mit ihrem Material aus alten Kleidern den ersten Platz.
Beim Upcycling-Wettbewerb "Macht was draus!" des Salzburger Bildungswerks haben nutzlose Objekte eine zweite Chance bekommen und wurden zu einzigartigen Designerstücken. Denn "Upcycling" bedeutet, aus alten Materialien neue höherwertige Gegenstände zu erstellen. Andrea Klambauer, Präsidentin des Salzburger Bildungswerks, betonte die ökologische Relevanz des Wettbewerbs bei der Online-Prämierung Anfang Dezember: "Wir leben in einer Wegwerf-Gesellschaft, doch in jedem Gegenstand stecken Ressourcen, die sich mit Kreativität gut nutzen lassen und woraus einzigartige Stücke entstehen können."

Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner

1. Platz: Ellice Jachek, Sylvia Makarová und Emin Music haben aus Kleiderresten ein Material entwickelt, das vielseitig einsetzbar ist und etwa für Lampenschirme oder Trennwände verwendet werden kann.

2. Platz (ex aequo): Denise Eder, Magdalena Wittmann, Yannic Lampe stellten eine Lampe aus Buchseiten her.

2. Platz (ex aequo): Von Fabian Ehling, Florian Meier, Ece Arslan wurde ebenfalls eine Lampe aus einem ausgedienten CD-Ständer prämiert.

4. Platz: Miriam Priewasser und Bernhard Sperl konnten mit einem Schaukelpferd aus einem altem Sattlerross punkten, indem sie Holz-, Woll-, Filz- und Lederresten neues Leben einhauchten.

5. Platz: Bastian Kaddick, Réka Valent und Sybille Salbrechter verwandelten eine Matratze, einen Lattenrost und Teile eines alten Kastens in ein ausziehbares Bett.

Jury aus der Design- und Upcycling-Szene

Die Gemeindeentwicklung im Salzburger Bildungswerk hat den Wettbewerb gemeinsam mit der Halleiner Arbeitsinitiative HAI und der Fachhochschule Kuchl durchgeführt. Die Jury setzte sich aus Laura Ackermann und Günther Grall (FH Kuchl für Design- und Produktmanagement), Gerhard Pausch vom Regionalverband Salzburger Seenland, der selber Upcycler und Initiator vieler Repair-Cafés ist, Sabine Hauser (Gemeindeentwicklung), Michaela Gadermayr (HAI) sowie den Stimmen der Social-Media-Voterinnen und -Votern zusammen.

Weitere Upcycling-Wettbewerbe in Planung

In Zukunft will die Gemeindeentwicklung im Salzburger Bildungswerk weitere Upcycling-Wettbewerbe in den Salzburger Gemeinden veranstalten. Ziel dabei ist es, mehr Menschen zum Basteln zu bewegen, um gemeinsam gegen Ressourcenverschwendung vorzugehen. Damit die Teilnehmenden eine gute Anleitung erhalten, sollen die Wettbewerbe in Verbindung mit den bestehenden "Repair Cafés" in Salzburger Gemeinden durchgeführt werden.

Creative Commons License Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.
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