Digitalisierung als Thema der aktuellen Ausgabe "Bildungsberatung im Fokus"
Bildungsberatung in einer digitalen Gesellschaft
Die aktuelle Ausgabe des Fachmediums "Bildungsberatung im Fokus" zeigt verschiedene Antworten der Bildungsberatung auf eine digital vernetzte und kommunizierende Gesellschaft. Der Rundblick in dieser Ausgabe skizziert Anforderungen an eine digitale Bildungsberatung und präsentiert die Integration von digitalen Angeboten, Tools und sonstigen "Hilfsmitteln" in das Leistungsspektrum der Bildungsberatung.
Blended Couselling: Digitale Angebote mit Offline-Angeboten kombinieren
Wie die einzelnen Beiträge aus Theorie und Praxis zeigen, geht es oftmals nicht darum Bildungsberatung zu "digitalisieren" und ausschließlich online zu beraten, sondern darum, digitale Angebote im Sinne des Blended Counselling innovativ mit Offline-Angeboten zu kombinieren. Ein Online-Test oder eine Online-Kompetenzbilanz bieten die Möglichkeit sich eigenständig mit Beruf und Bildung auseinanderzusetzen. Deren Ergebnisse können aber auch in Rahmen einer Face-to-Face-Beratung analysiert und diskutiert werden.
Digitalisierung verändert auch Arbeitsweisen der BeraterInnen
Deutlich wird, dass sich auch die Rollen und Aufgaben der einzelnen BildungsberaterInnen entsprechend dieser Entwicklung laufend ändern. Die Ausgabe bringt BildungsberaterInnen ins Gespräch und lässt sie von den herausfordernden, aber auch bereichernden Veränderungen ihrer, durch die Digitalisierung veränderten Arbeitsweisen erzählen.
Ein Blick in andere Länder
Die Ausgabe macht deutlich, in Österreich tut sich so einiges. Zwei deutsche Praxisbeispiele und das dänische eGuidance-System zeigen, wie auch andernorts digitale Bildungsberatung gestaltet wird.
Sicher ist, digitale Beratungsangebote werden weiterhin an Bedeutung gewinnen. Die Bildungsberatung Österreich zeigt, dass sie adäquate Antworten auf die steigende Anforderungen der Digitalisierung findet.
- Bildungsberatung im Fokus: Bildungsberatung Digital - 1. Ausgabe 2016
- Bildungsberatung im Fokus: Alle Ausgaben im Überblick
Verwandte Artikel
![]()
VOICES: Migrationsgeschichte(n) hörbar und sichtbar machen
Das Projekt VOICES macht Migrationserfahrungen von Lernenden sichtbar. Es verbindet Oral History, partizipative Methoden und digitale Tools für Deutsch- und Grundbildungskurse.![]()
ARGE BHÖ: Mehr Teilnahmen und neue Schwerpunkte im Bildungsjahr 2025
Der Leistungsbericht 2025 der ARGE Bildungshäuser Österreichs zeigt stabile Veranstaltungszahlen, steigende Teilnahmen und veränderte thematische Schwerpunkte. Gleichzeitig werden Bildungsangebote kompakter gestaltet.![]()
BFI-Bildungsstatistik 2025
Im Vorjahr führten die Berufsförderungsinstitute in ganz Österreich rund 16.900 Kurse mit mehr als 153.000 Teilnahmen und über zwei Millionen Unterrichtseinheiten durch.![]()
#ebcamp26: Zwei Tage Austausch über Digitalisierung in der EB
Zum 8. Mal fand am 5. und 6. Mai 2026 das #ebcamp statt. In dem von der KEBÖ und dem bifeb veranstalteten Online-Barcamp zum Thema „Digitalisierung in der Erwachsenenbildung“ tauschte man sich zu einer Vielfalt an Themen aus.![]()
Praxisleitfaden: Digitalkompetenz-Trainings wirkungsvoll gestalten
Es ist eine hohe Kunst, Einsteiger*innen beim digitalen Kompetenzerwerb zu begleiten und qualitätsvolle Bildungsangebote für sie umzusetzen. Ein Leitfaden des Institut CONEDU für Trainer*innen und Bildungsmanager*innen unterstützt dabei.![Dieses Bild zeigt eine Person mit orangefarbenen Haaren, die mit einer großen, abstrakten digitalen Spiegelstruktur interagiert. Die Struktur besteht aus Quadraten in verschiedenen Grün-, Orange-, Weiß- und Schwarztönen, die so zusammengesetzt sind, dass sie die Figur der Person widerspiegeln. Die Hand der Figur ist ausgestreckt, als würde sie auf die Spiegelstruktur zeigen oder mit ihr interagieren. Hinter der Struktur befinden sich orangefarbene Ströme aus Binärcode (Nullen und Einsen), die in Richtung des digitalen Gitters fließen. Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)]()
Wie KI die Arbeit in der Erwachsenenbildung verändert
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur die Weiterbildungserfahrungen von erwachsenen Lernenden und die Berufsprofile von Lehrenden, sondern von allen, die in der Erwachsenenbildung tätig sind.





