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Förderungen für Personen mit Behinderungen - Mobilitätsförderungen

Für wen ist die Förderung gedacht?

Menschen mit Behinderung
 

Voraussetzungen

Orientierungs- und Mobilitätstraining: Die Maßnahmen und Trainings dienen der Erlangung von kommunikations- und lebenspraktischen Fähigkeiten für Menschen mit Sehbehinderung mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50%.

Die Anschaffung eines Assistenzhundes (Blindenführ-, Service oder Signalhund) kann Personen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50% gefördert werden, wenn sie der Erhöhung der Mobilität und der Erleichterung der Ausübung einer Erwerbstätigkeit dient.

Mobilitätszuschuss:

  • Begünstigte/r Behinderte/r
  • Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel (Eintragung im Behindertenpass erforderlich)
  • kein ausschließlicher Pensionsbezug
  • es muss ein Konnex zur beruflichen Tätigkeit gegeben sein

Zuschuss zur Erlangung der Lenkerberechtigung

Für Personen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 % mit Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel, die zur Erreichung eines Arbeitsplatzes auf die Benützung eines Kraftfahrzeuges angewiesen sind,
Höhe des Zuschusses: maximal 50 % der Kosten


Zuschuss zum Erwerb eines Kraftfahrzeugs

Für die Suche nach einem Arbeitsplatz, den Antritt oder die Ausübung einer Beschäftigung, kann ein zuschuss zum Erwerb eines Kraftfahrzeugs gewährt werden. Förderbar sind auch geleaste oder führerscheinfreie Fahrzeuge.

Voraussetzungen

  • Grad der Behinderung von mindestens 50 %
  • Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel (Eintragung im Behindertenpass erforderlich)
  • Unterschreitung der Einkommensgrenze in Höhe der 12-fachen Ausgleichstaxe monatlich, pro unterhaltsberechtigter Person steigert sich dieser Betrag um 10 %
  • Unterschreitung des Bruttokaufpreislimits (150fache Ausgleichstaxe) ohne Einrechnung der Kosten für behinderungsgerechte Ausstattung.
  • Eine Lenkerberechtigung, außer wenn dies behinderungs- oder altersbedingt nicht möglich ist. In diesem Fall ist der Transport durch eine andere Person zulässig, wenn der PKW überwiegend für den Menschen mit Behinderung verwendet wird.
  • Rechnung und Zulassung des Kraftfahrzeugs auf die Person, die den Antrag stellt, auch wenn der Mensch mit Behinderung nicht selbst lenkt.
  • Ablauf von fünf Jahren seit der letzten Förderung (Ausnahmen bei vorzeitiger Unbrauchbarkeit des Kraftfahrzeugs oder bei behinderungsbedingten Gründen

Sonstige Kosten: Die behinderungsbedingten Mehraufwendungen müssen im Zusammenhang mit der Fahrt zum Arbeitsplatz oder Ausübung einer Beschäftigung entstehen.

 

Was wird gefördert?

  • Orientierungs- und Mobilitätstraining (Maßnahmen und Trainingszur Erlangung von kommunikations- und lebenspraktischen Fähigkeiten für Menschen mit Sehbehinderung)
  • Anschaffung eines Assistenzhundes (zur Erhöhung der Mobilität und Erleichterung der Ausübung einer Erwerbstätigkeit)
  • Mobilitätszuschuss (Abdeckung des behinderungsbedingten Mehraufwandes, der mit der Ausübung einer Erwerbstätigkeit verbunden ist, sofern die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel unzumutbar ist)
  • Sonstige Kosten (behinderungsbedingte Mehraufwendungen im Zusammenhang mit der Fahrt zum Arbeitsplatz oder Ausübung einer Beschäftigung)
  • Zuschuss zur Erlangung der Lenkerberechtigung
  • Zuschuss zum Erwerb eines Kraftfahrzeuges

siehe auch auch https://sozialministeriumservice.at/Finanzielles/Foerderungen/Mobilitaetsfoerderungen/Mobilitaetsfoerderungen.de.html  (Seite des Sozialministeriumservice)

 

 

Wie hoch ist die Förderung?

Informationen über die jeweilige Höhe der Förderung erteilen grundsätzlich die Landesstellen des Sozialministeriumservice.
Die Anschaffung eines Blindenführhundes kann bis zu einer maximalen Zuschusshöhe von EUR 30.000,-, die Anschaffung eines Service- oder Signalhundes kann bis zu einer maximalen Zuschusshöhe von EUR 10.000,- gefördert werden (Stand 2020).
Die Höhe des Mobilitätszuschusses betrug 2019 EUR 580,-.
 

Vorgehensweise und wichtige Termine

Vorgehensweise und wichtige Termine
Die Antragstellung erfolgt mittels Formblatt (erhältlich in den Landesstellen des Sozialministeriumservice und auf www.sozialministeriumservice.at) oder als Online Antrag.
Anträge sind grundsätzlich vor Realisierung des Vorhabens einzubringen.
 

Was Sie noch interessieren könnte

Auf die Gewährung einer Förderung besteht kein Rechtsanspruch.
 

Kontakt

Kontakt

Sozialministeriumservice - Zentrale

Babenbergerstraße 5
1010 Wien
Tel: 05 99 88
Fax: 05 99 88-2131
Mail: post@sozialministeriumservice.at

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 15:30 Uhr
Freitag von 08:00 bis 14:30 Uhr
Beratungszeiten:
Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr, außerhalb nach Vereinbarung

SMS-Anfragen, speziell für Gehörlose: 0664- 85 74 917

Bitte bei SMS oder E-Mail Wunsch, Name und Adresse mit Postleitzahl mitschicken!

Nähere Informationen zu den einzelnen Förderungen erteilen die Landesstellen des Sozialministeriumservice.

 

 

Zuletzt bestätigt

Diese Informationen wurden zuletzt am 14.02.2020 vom Fördergeber bestätigt.
 

Alle Angaben ohne Gewähr
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