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Magazin erwachsenenbildung.at
Lea Pelosi

Erwachsenenbildner*in?

Zur (Un)Sichtbarkeit von Frauen in (un)sichtbarer Bildungsverantwortung

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Pelosi, Lea (2021): Erwachsenenbildner*in? Zur (Un)Sichtbarkeit von Frauen in (un)sichtbarer Bildungsverantwortung. In: Magazin erwachsenenbildung.at. Das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs, Ausgabe 43. Online: https://erwachsenenbildung.at/magazin/21-43/meb21-43.pdf.
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Die Sichtbarkeit von Frauen in der Erwachsenenbildung hängt eng mit der öffentlichen Anerkennung ihres Arbeitsfeldes zusammen. Davon ausgehend tastet die Autorin im Beitrag die komplexen – und zum Teil paradoxen – Antworten auf die Frage nach der (Un)Sichtbarkeit von Frauen in der Erwachsenenbildung ab. Dabei zeigt sich: Die Erwachsenenbildung wird als Frauenberuf gesellschaftlich tendenziell noch immer abgewertet und sie findet häufig unter prekären Bedingungen statt. Verantwortungsvolle Bildungsarbeit geschieht vielfach durch hohes, unbezahltes persönliches Engagement und hinter verschlossenen Türen. Dieses Engagement kann einerseits lokal Sichtbarkeit bewirken. Andererseits kann es Verhältnisse zementieren und Unsichtbarkeit verstärken. Zum Beispiel, wenn meist unbezahlte, aber zentrale Aspekte von Erwachsenenbildung wie Beziehungsarbeit als „typisch weibliche Fähigkeit“ alsselbstverständlich vorausgesetzt werden. Warum also redet darüber kaum jemand öffentlich? Weil Erwachsenenbildner*innen, die ohne Interessensvertretung Kritik äußern, nur für sich selbst sprechen – und das nicht ohne Risiko. (Red.)
  1. Lea Pelosi


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