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Magazin erwachsenenbildung.at

Humanismus und Freiheitlichkeit

Stolpersteine am Weg zu einer demokratischen Bildung und nachhaltigen Gesellschaft?

Nr.39 | Februar 2020 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Überprüfbare Lern-Leistungen haben gegenwärtig eine hohe Bedeutung. Viele ErwachsenenbildnerInnen fordern daher eine Rückbesinnung auf ein humanistisches Bildungsideal. Doch auch dieses Ideal ist durchaus kritisch zu sehen.

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Stefan Vater

Bildung eine Anpassungsleistung

Neoliberalismus, die Engführung von Bildung und eine mögliche humanistische Alternative

Bildung wird zunehmend auf „Employability“ und Brauchbarkeit reduziert. Wäre es da nicht naheliegend, ein humanistisches Bildungsideal, das die Persönlichkeitsentfaltung und eine offen zu gestaltende und veränderbare Zukunft zum Ziel hat, als Weg aus dieser Verengung zu sehen? Der vorliegende Beitrag setzt sich mit dieser Frage umfassend auseinander, lässt sie aber letztlich offen, da auch der Humanismus keineswegs unkritisiert bleiben kann. Der Autor dekonstruiert den Humanismus als Kaschierung von Ungleichheit und Reproduktion von Macht und bürgerlichem Status, arbeitet aber auch dessen Potenziale heraus, um einem alternativlosen, neoliberalen Grundkonsens entgegenzuwirken. Er bezieht dazu Friedrich Schillers Briefe zur ästhetischen Erziehung ebenso mit ein wie Gayatri Chakravorty Spivaks Dekonstruktion humanistischer Ansätze. (Red.)
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