BMBWF   Mitteilungen  |  Förderungen  |  Über das BMBWF
PORTAL   Newsletter  |  Sitemap  |  English
Magazin erwachsenenbildung.at

Die blinden Flecken im Professionalisierungsdiskurs. Arbeitsrealität in der Erwachsenenbildung

Nr.26 | Oktober 2015 | 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Die vorliegende Ausgabe fragt nach den Arbeits- und Lebensrealitäten von ErwachsenenbildnerInnen, nach strukturellen Defiziten und danach, wo sich die AkteurInnen selbst im Professionalisierungsdiskurs wiederfinden.

Ausgabe herunterladen
Druck-Version bestellen
Peter Schlögl, Arnfried Gläser

Entscheidende Parameter kollektiver Professionalisierung der Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Rahmenbedingungen am "Arbeitsplatz Weiterbildung" in Österreich und Deutschland

ErwachsenenbildnerInnen arbeiten heute vielfach entlang vorgegebener Anforderungen, erfüllen Kennzahlen oder Vermittlungsquoten, akquirieren und verwalten Projektmittel, während der Kern pädagogischer Arbeit - Planen, Lehren, Beraten, Evaluieren - zurückgedrängt wird. Kippt im Feld der Erwachsenenbildung, provokativ formuliert, das Bild der Dienst­leisterInnen in jenes von DienstbotInnen? Wie lassen sich die prekären Bedingungen am "Arbeits­platz Weiterbildung", die im eklatanten Widerspruch zur gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Bedeutungszuweisung des Lebenslangen Lernens stehen, erklären? Der vorliegende Beitrag beleuchtet die entscheidenden Parameter kollektiver Professionalisierung, die sowohl in Deutschland als auch in Österreich wieder verstärkt diskutiert werden sollten. Es sind das konkret die Institutionalisierung, die Verrechtlichung, die Verberuflichung, die Akademisierung und die Verwissenschaftlichung der Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Fazit der Autoren: In Zukunft ist sowohl in Deutschland als auch in Österreich wieder eine verstärkte Professionalisierungsdiskussion nötig. (Red.)
  1. Peter Schlögl
  2. Arnfried Gläser
ESF - Aktuelle Calls EBmooc