ÖGPB Projektvergabe 2026: 212 Projekte werden gefördert
Die Projektförderung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) unterstützt Bildungsmaßnahmen, die sich mit Fragen der politischen Bildung und Politik auseinandersetzen und zur politischen Mitgestaltung anregen. Im Rahmen der Projektausschreibung 2026 wurden 312 innovative Projektvorhaben eingereicht. Der Vorstand der ÖGPB entschied im Mai, die von den Mitgliedsbundesländern und dem BMFWF zur Verfügung gestellten Fördermittel an 212 Projekte zu vergeben.
„Frieden schaffen“ als thematischer Schwerpunkt
Mit den Fördermitteln werden Bildungsmaßnahmen von Erwachsenenbildungseinrichtungen in ganz Österreich, die Themen der politischen Bildung aufgreifen, unterstützt. Dabei werden sowohl Projekte, die sich mit dem diesjährigen thematischen Schwerpunkt auseinandersetzen, als auch Projekte, die sich mit anderen Fragen der politischen Bildung befassen, gefördert. Das von der ÖGPB im Rahmen der Projektausschreibung 2026 formulierte Schwerpunktthema „Frieden schaffen“ fand großen Anklang. 188 Projekte über Aspekte von Krieg und Frieden wurden eingereicht, 137 davon erhalten eine Förderung.
Vielfältige Projekte
Die geförderten Projekte erhalten einen Betrag bis zu EUR 5.500. Die finanziellen Mittel stellen die Mitgliedsbundesländer und das BMFWF zu gleichen Teilen für die Projektförderung zur Verfügung. Auf der Website der ÖGPB ist eine Übersicht der geförderten Einrichtungen zu finden. Mit der Projektdokumentation bietet die ÖGPB Einblicke in Inhalte und Methoden der geförderten Projekte der Vorjahre. So wird sichtbar, welche Impulse durch die Förderung der ÖGPB gesetzt werden und wie vielfältig politische Bildung gestaltet sein kann.
Die ÖGPB
Die ÖGPB ist ein gemeinnütziger Verein, der 1977 gegründet wurde und politische Bildung in der Erwachsenenbildung fördert. Ihre Hauptaufgaben sind die Unterstützung der politischen Bildung durch Bildungsangebote, Projektberatung und Weiterbildungen sowie die finanzielle Förderung von Projekten in Österreich. Mitglieder sind der Bund sowie die zehn Verbände der KEBÖ (Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs).