Interkulturelle Bildung und Antisemitismusprävention

Kulturelle Vielfalt, Sprachen, Religionen und Traditionen des Nahen und Mittleren Ostens: Chancen und Herausforderungen für die Integration in Österreich

Datum: 28.09. - 30.09.2026
Referent*innen: Reza Nili-Freudenschuß
Ort: St. Wolfgang
Veranstalter: bifeb
Kategorie: PRÄSENZ
Bereich: Innovationen und Zukunftsfelder
Umfang: 21 UE

Aufgrund der zunehmenden kulturellen Vilfalt durch Menschen aus dem Nahen und Mittleren Osten in Österreich wächst das Interesse an deren Kulturen, Sprachen und Traditionen. Im täglichen Miteinander kann es jedoch zu Missverständnissen kommen, die aus kulturellen Unterschieden resultieren.

In diesem Workshop werden Kenntnisse vermittelt, die ein besseres gegenseitiges Verständnis fördern und den interkulturellen Dialog erleichtern. Zu Beginn werden allgemeine Begriffe und Konzepte vorgestellt, die für interkulturelle Kompetenzen im Allgemeinen relevant sind. Darüber hinaus wird auf neue Formen von Antisemitismus eingegangen und es werden Strategien erarbeitet, wie man präventiv damit umgehen kann. Die Teilnehmenden lernen die Hauptherkunftsländer kennen und erhalten Einblicke in deren historische, demografische und ethnische Hintergründe. Ein besonderer Fokus liegt auf kulturellen Aspekten, die für eine gelingendes Zusammenleben in Österreich relevant sind. Dazu gehören Werte, Sitten, Bräuche, Feste sowie die Rolle von Gender und Geschlechterverhältnissen. Auch die Religion, insbesondere der Islam, wird aus einer kulturell relevanten Perspektive betrachtet. Die Teilnehmenden erhalten Informationen über die Vielfalt der islamischen Konfessionen und über die Gemeinsamkeiten zwischen den abrahamitischen Religionen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops ist die Vermittlung allgemeiner sprachlicher Kompetenzen und kulturübergreifender Begriffe, die im interkulturellen Kontext hilfreich sind. Schließlich werden Methoden und praxisnahe Ideen vorgestellt, um den kulturellen Austausch und ein gutes Miteinander in Österreich zu fördern. Die Teilnehmenden haben Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, reflektieren über häufige kulturelle Missverständnisse und erarbeiten Strategien für eine respektvolle und wertschätzende Zusammenarbeit.


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