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Mit zertifizierten Kompetenzen im Berufsleben punkten

15.05.2013, Text: Michaela Schneider, BFI Österreich
Kompetenzzertifikate nach ISO 17024 bescheinigen aktuelle Kenntnisse und Fertigkeiten. Objektiv, unparteiisch und transparent.
Nachweislich kompetent
Keine Frage: Wissen und Können sind das Um und Auf im Job. Qualifizierte MitarbeiterInnen sind ein wesentlicher Faktor für Unternehmenserfolg und Firmenansehen. Aber ArbeitgeberInnen legen auch Wert auf Bestätigungen, die in der Branche akzeptiert sind. Mit den Zeugnissen von Schule, Uni oder Lehre stößt man mitunter rasch an Grenzen. Denn der moderne Arbeitsmarkt verlangt von den Beschäftigten ein dynamisches Reagieren auf neue berufliche Ansprüche – Stichwort lebenslanges Lernen. Die Berufsförderungsinstitute bieten seit Jahren in den verschiedensten Bereichen Lehrgänge an, die gezielt auf Zertifikate vorbereiten.

 

 

Starke Zertifizierungspartner
Bei Schulungen, die zu einem Kompetenzzertifikat führen, kooperieren die BFIs mit Zertifizierungsstellen, die vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend akkreditiert sind. Als Partner haben sich über viele Jahre SystemCERT und BFI Cert bewährt. Die Zertifikate basieren auf einem internationalen Regelwerk, der ISO 17024. Diese Norm legt verbindliche Anforderungen fest. Ein standardisiertes, unparteiisches Verfahren bestätigt nach einer Prüfung theoretisches Wissen und praktische Fertigkeiten. Rund 40 verschiedene Kompetenzzertifikate gibt es derzeit, z. B. in den Bereichen

 

  • Qualitätsmanagement,
  • Umweltmanagement,
  • Bildung und Training,
  • Logistik,
  • Schweißen,
  • (Arbeits-)Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (SGU) u. a. m.

 

Beliebt: Zertifikatslehrgang "FachtrainerIn"
Anhaltend groß ist am BFI die Nachfrage nach Kursen, die mit einem FachtrainerInnenzertifikat abschließen. Das Hauptaugenmerk der Ausbildung liegt auf erwachsenengerechtem Lehren und Lernen. Das berufliche Aufgabengebiet von FachtrainerInnen ist vielfältig: Sie arbeiten als

 

  • TrainerInnen in der Erwachsenenbildung,
  • PersonalentwicklerInnen,
  • ProjektleiterInnen,
  • MitarbeiterInnenweiterbildnerInnen und
  • ProduktschulerInnen.

 

Der Lehrgang am BFI umfasst 112 Unterrichtseinheiten (UE), aufgeteilt auf sieben Module zu je 16 UE. Voraussetzung für die Teilnahme sind eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie berufliche Praxis.

 

Eine neue Broschüre gibt Auskunft
Alles Wissenswerte rund um die FachtrainerInnenausbildung am BFI fasst eine soeben erschienene Broschüre kompakt zusammen. Sie steht als Download auf dem BFI-Portal zur Verfügung und ist an den Berufsförderungsinstituten kostenlos erhältlich.

 

Von der wba anerkannt
Besonders positiv: Die Weiterbildungsakademie Österreich (wba) rechnet den BFI-Lehrgang mit neun Leistungspunkten nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) an. Nach erfolgreich absolvierter Schulung steht den diplomierten FachtrainerInnen damit die Möglichkeit einer Höherqualifizierung offen: das wba-Angebot "Zertifizierte Erwachsenenbildnerin"/"Zertifizierter Erwachsenenbildner". Über das FachtrainerInnenprofil hinausgehende Zusatzkompetenzen lassen sich berufsbegleitend in Fortbildungskursen am BFI erwerben. "Damit bieten wir österreichweit eine standardisierte Ausbildung an, die mit dem branchenspezifischen Referenzmodell der Weiterbildungsakademie kompatibel ist", resümiert Michael Sturm, Geschäftsführer des BFI Österreich.

 

wba, kooperatives System und BFI
Die wba ist eine Einrichtung des Kooperativen Systems der österreichischen Erwachsenenbildung am Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb). Das Berufsförderungsinstitut Österreich ist Partner im kooperativen System und hat diese international viel beachtete bildungspolitische Initiative zur Professionalisierung und Qualitätsentwicklung der Erwachsenenbildung von Anfang an mitgetragen und -geprägt. Die Weiterbildungsakademie überprüft und anerkennt bereits vorhandene Qualifikationen und die praktische Erfahrung von ErwachsenenbildnerInnen. Sie verschafft einen Abschluss auf Zertifikats- und Diplomniveau und trägt damit zur Anbindung der Erwachsenenbildung an eine universitäre Aus- und Weiterbildung bei.

 

Lassen Sie sich Ihre Weiterbildung fördern!
Für Aus- und Weiterbildung gibt es Geld. Abgesehen davon, dass die Ausgaben für Bildung steuerlich absetzbar sind, ist die Förderlandschaft allerdings recht unübersichtlich, weil von Bundesland zu Bundesland anders. Neben den unterschiedlichen Landesförderungen bieten etwa die Arbeiterkammern Bildungszuschüsse für ihre Mitglieder. Und auch Unternehmen können spezielle Förderschienen nutzen. Nähere Informationen und nützliche Links liefert beispielsweise das Erwachsenenbildungsportal www.erwachsenenbildung.at. Oder Sie fragen am BFI in Ihrem Bundesland nach.

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