erwachsenenbildung in der eu
- Geschichte: Wie hat sich die Bildungspolitik der EU historisch entwickelt?
- Rechtliche Grundlagen: Welche Verträge bestimmen das Handeln der EU in Bildungsfragen?
- Stellenwert der EB: Wie ist Erwachsenenbildung in der Bildungskooperation verankert?
- Förderprogramme: Wie fördert die EU Erwachsenenbildungsprojekte?
- Praxisbeispiele: Wie haben sich österr. ProjektträgerInnen an EU-Projekten beteiligt?
- Ausblick: Wie wird sich die Bildungspolitik der EU weiterentwickeln?
- Fokusthema LLL: Was verbirgt sich hinter dem Begriff des Lebenslangen Lernens als zentrales bildungspolitisches Thema der EU?
Überblick
Auf diesen Seiten werden vor allem folgende Frage beantwortet: Wie gestaltet die Europäische Union ihre Bildungspolitik? Wir geben Ihnen einen Überblick der historischen und rechtlichen Zusammenhänge, die die Bildungspolitik der EU inklusive der Dimension der Erwachsenenbildung bestimmen. Daneben erhalten Sie auf diesen Seiten einen ersten Ausblick auf künftige Entwicklungen im Kontext der strategischen Orientierungen der europäischen Union bis 2020.
Bildungspolitik
Die Rechtsgrundlagen in den Artikeln 165 und 166 AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union) bestimmen die Schwerpunktsetzungen der EU in Bildungsfragen. Eine bedeutende Rolle spielen Aktionsprogramme, die schrittweise den Bereich der Erwachsenenbildung aufgewertet haben. Mit der Lissabon-Agenda und der neuen EU 2020-Strategie wurde und wird die zentrale Rolle der Bildung auf EU-Ebene weiter anerkannt und die diesbezügliche Kooperation und Koordination der Mitgliedsstaaten verstärkt.
EU-Förderinstrumente für Erwachsenenbildung
Die Beantragung von EU-Förderungen ist generell komplexer als die Abwicklung von national unterstützten Projekten. Der Mehraufwand rechtfertigt sich aber in der Regel durch den Mehrwert der Europäischen Kooperation, der oft wichtigen Know-How-Transfer für die eigene Einrichtung mit sich bringt. Außerdem kann durch EU-Projekte eine stärkere Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erzielt werden. Besonders günstig ist ebenfalls die Zusammenarbeit mit erfahrenen ProjekträgerInnen. Zahlreiche Praxisbeispiele in Österreich geben Einblick in die inhaltlichen und geographischen Kooperationsschwerpunkte österreichischer Projektverantwortlicher.
Redaktion: Wilfried Hackl (2006, 2010)



