Projekte zu Zweiter Bildungsweg

Der Zweite Bildungsweg stellt einen Schwerpunkt im Rahmen der Förderungen der Abteilung Erwachsenenbildung dar.

Den Einstieg in Bildungsprozesse jederzeit möglich machen und die Durchlässigkeit des Bildungssystems gewährleisten - von der Basisbildung über elementare Bildungsabschlüsse bis zu Zugangsformen zu höherer Bildung (Berufsreifeprüfung, Studienberchtigungsprüfung) sind zentrale Elemente des Förderprogramms. Ein möglichst hohes Bildungsniveau ist eine wesentliche Grundlage für demokratische Partizipationsmöglichkeiten sowie Voraussetzung, um mit den ständig steigenden Anforderungen der Arbeitswelt zurechtzukommen.

Koordination: Mag.a Gabriela Khannoussi-Gangoly

Zweiter Bildungsweg (Nachholen von Bildungsabschlüssen) in der Erwachsenenbildung

  • Basisbildung schafft einen Einstieg in Bildungsprozesse.
  • Ein nachgeholter Hauptschulabschluss eröffnet Zugänge zu weiterführenden allgemeinen wie berufsbildenden Angeboten.
  • Berufsreifeprüfung und Studienberechtigungsprüfung schaffen die Möglichkeit,  Zugang zu Fachhochschulen und universitären Ausbildungen zu erlangen.


Bildungsabschlüsse dienen dazu breites Orientierungswissen und Schlüsselkompetenzen zu vermitteln und Elemente der allgemeinen, beruflichen und politischen Bildung zu verknüpfen. Sie bilden die Grundlage für eigenständiges Weiterlernen und stellen damit ein Grundelement des lebenslangen Lernens dar.

Ein wichtiges Prinzip des Förderprogrammes der Abteilung Erwachsenenbildung bildet die individuelle Unterstützung und Begleitung der Lernenden.  Ergänzende Deutschkurse erleichtern Personen mit nicht-deutscher Muttersprache  die Absolvierung der Ausbildungen und Abschlüsse.  Als Beitrag zur Herstellung von Chancengleichheit werden Gender und Diversity Mainstreaming  als Querschnittsthemen in den Projekten umgesetzt.

Das Programm dient der Realisierung neuer Ansätze und der Weiterentwicklung der bestehenden Angebote:  Neue Lernmodelle,  Ausbau von E-Learning/Blended Learning, Entwicklung von Qualitätsstandards, die Berücksichtigung informell erworbener Kompetenzen (z.B. berufliche Erfahrung), Verfahren zur Kompetenzfeststellung und Portfolio-Instrumente zur Dokumentation von Kompetenzen sowie zur Unterstützung eigenständigen Lernens sind wichtige Elemente. All diese Maßnahmen dienen der Verbreiterung des Zugangs zur Bildung, der Erhöhung der Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Bildungsebenen und zwischen Bildung und Beruf.

 

2007-2012

Finanzierung von Entwicklungsprojekten und großteils kostenlosen Angeboten in den Bereichen Basisbildung und Hauptschulabschluss sowie kostengünstige Angebote im Bereich BRP/SBP von September 2007 bis August 2010, Verlängerung der Angebote bis zum Start der von Bund und Ländern gemeinsam finanzierten "Initiative Erwachsenenbildung".

 

Initiative Erwachsenenbildung

Seit 1.1.2012 werden kostenlose Angebote zur Basisbildung und zur Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss/Pflichtschulabschluss (seit 1.9.2012 neues Pflichtschulabschluss-Prüfungs-Gesetz) gemeinsam von Bund und Ländern im Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung finanziert. Kostenlose Angebote zur  Berufsreifeprüfung gibt es im Rahmen des Modells "Lehre mit Matura".

 

2013-2014 ESF-Instrument "Zugang zu höher Bildung für Benachteiligte"

Um den Zugang für benachteiligte und von Marginalisierung bedrohte Gruppen (z.B. Roma) zu höherer Bildung (berufliche Bildung, Berufsreifeprüfung/ Studienberechtigungsprüfung) weiter zu verbessern, wurde ein Aufruf zur Einreichung von Projekten gestartet.


Schwerpunkte:

  • Verbesserung der Zugänglichkeit von  Angeboten
  • Realisierung inklusiver Ansätze
  • Community Education
  • Gendergerechtigkeit und Anti-Diskriminierung
  • Qualitätsentwicklung

Die Darstellung der aktuellen Projekte ist in Vorbereitung.

Geförderte Projekte

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ESF Programmperiode 2014-2020