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Magazin erwachsenenbildung.at

Bildungs- und Berufsberatung. Standortbestimmung, Reflexionsräume und Perspektiven

Nr.29 | Oktober 2016 | 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Wie gestalten Bildungs- und BerufsberaterInnen bedarfsorientierte Angebote? Die vorliegende Ausgabe nimmt eine Standortbestimmung vor - mit theoretischen und empirischen Zugängen, aber auch mehreren Beispielen innovativer Praxis.

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Peter Schlögl, Frank Schröder

Professionalität in der Bildungsberatung Alles ganz einfach oder doch chaotisch

Unter welchen Bedingungen kann sich beraterisches Handeln als professionell verstehen? Und was hat das Nachdenken über diese Frage mit der Chaosforschung und der Doppelpendelbewegung zu tun? Der vorliegende Beitrag plädiert für den nicht unumstrittenen Anspruch, beraterisches Handeln und die Steuerung der Beratungsorganisation konsequent als eine Einheit, als verkoppelt zu betrachten. Ihre Wechselwirkung, d.h. die Wechselwirkung von Beratungssystem/-prozess und (Organisations-)Umwelt, kann im Sinne einer Doppelpendelbewegung interpretiert werden. Das Doppelpendel beschreibt einen Bewegungsverlauf, der sich durch die Kombination von zwei in sich verlässlichen und vorhersehbaren Bewegungen ergibt, die nach kurzer Zeit eine unvorhersehbare und unberechenbare Dynamik zeigen. Erläutert wird der Anspruch der Verkoppelung von beraterischem Handeln und der Steuerung der Beratungsorganisation anhand zweier professionstheoretischer Modelle aus der bildungswissenschaftlichen Debatte. Schlusswort der Autoren ist: Allein die systematische Koppelung und gemeinsame, partizipative Steuerung von "Organisation" und "Beratung" lässt das beschei­dene Ziel, nämlich "beherrschbares Chaos", in greifbare Nähe rücken. (Red.)
  1. Peter Schlögl
  2. Frank Schröder