Aviso: KEBÖ-Jahrestagung am 28.09.2016 zu Flucht, Migration und Bildung
Flucht und Asyl sind seit den großen Flüchtlingsbewegungen 2015 brennende Themen nationaler und europäischer Politik. Auch die Erwachsenenbildung bleibt davon nicht unberührt, wie etwa zahlreiche Initiativen von Bildungseinrichtungen zeigen. Die diesjährige Jahrestagung der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs (KEBÖ) widmet sich dem Thema „Flucht, Migration und Bildung“ aus verschiedenen Perspektiven.
Um Anmeldung wird unter anmeldung@vhs.or.at oder Tel. +43 (0)1 216 4226 gebeten.
Programm der KEBÖ-Jahrestagung
Nach einer Begrüßung des aktuellen KEBÖ-Vorsitzenden Gerhard Bisovsky (Verband Österreichischer Volkshochschulen) referiert der Botschafter und Präsident der Österreichischen Marshall Plan Foundation, Wolfgang Petritsch, zum globalen Phänomen „Flucht und Migration“. Die Migrations- und Globalisierungsforscherin Gudrun Biffl von der Donau Universität Krems spricht über Chancen und Herausforderungen, die sich im Zuge der Integration von Flüchtlingen ergeben.
Ein Statement von Bundesministerin Sonja Hammerschmid leitet zur zweiten Tageshälfte über, in der der KEBÖ-Vorsitz von Gerhard Bisovsky an Alice Fleischer (Wifi) übergeben wird. Anschließend bietet ein World Café den TagungsteilnehmerInnen Gelegenheit, sich aus den vier Perspektiven Menschenrechte, Wirtschaft, Politische Bildung sowie Kunst und Kultur mit dem Tagungsthema auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse der Diskussionen werden anschließend präsentiert. Stimmaktionen von Nigar Hasib vom Lalish-Theater Wien runden die Tagung ab.
Über die KEBÖ
Die Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs ist die Arbeitsplattform der im Erwachsenenbildungs-Förderungsgesetz von 1973 anerkannten Erwachsenenbildungsverbände. Die in der KEBÖ vertretenen Bundes-Verbände sind autonom, nicht gewinnorientiert und leisten österreichweit kontinuierliche und planmäßige Bildungsarbeit.
Verwandte Artikel
![]()
Weltalphabetisierungstag: Basisbildung öffnet Türen. Österreichweit.
Eine Nachricht der Schule beantworten. Den Führerschein machen. Einen Pflichtschulabschluss nachholen. Wählen gehen. Mit dem eigenen Kind lesen lernen. Die Türen, die Basisbildung öffnet, sind so vielfältig wie die Menschen selbst.![]()
Erwachsenenbildung als Brücke zwischen Wissenschaft und Demokratie
Wie können Wissenschaft, Demokratie und Erwachsenenbildung gemeinsam gesellschaftliches Vertrauen stärken? Eine Tagung am bifeb widmete sich dieser Frage mit wissenschaftlichen Impulsen, Praxisbeispielen und intensiven Diskussionen.![]()
Ö-Cert-Enquete 2026: Innovative Projekte gesucht
Ö-Cert-Inhaber können bis 10. September Projekte, Veranstaltungen und Formate einreichen, die Demokratie auf besondere Weise erlebbar machen. Bis zu drei ausgewählte Projekte werden bei der Ö-Cert-Enquete 2026 präsentiert.![]()
Wirksam aber anspruchsvoll: KI-Anwendungen für die Basisbildung
Im Projekt BaBiKI testet CONEDU gemeinsam mit Basisbildner:innen KI-Anwendungen für den Unterricht. Einige Entwicklungstreffen fanden bereits statt. Gegen Ende 2026 erscheint dazu eine Publikation mit Anleitungen und Empfehlungen.![]()
Call for Papers: Was leistet Erwachsenenbildung für die Gesellschaft?
Das Magazin erwachsenenbildung.at widmet sich dem gesellschaftlichen Beitrag der Erwachsenenbildung. Was ist die spezifische Leistung und Wirkung von Erwachsenenbildung? Wem nützt sie und wie kann sie sichtbarer und ihr Angebot sichergestellt werden?![]()
Praxishandbuch stärkt zivilgesellschaftliches Engagement
Das Erasmus+-Projekt EntreCivil veröffentlicht ein Praxishandbuch für den Aufbau und die Professionalisierung zivilgesellschaftlicher Initiativen und lädt zur Präsentation der Projektergebnisse ein.
.webp)




