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Staatspreis für Erwachsenenbildung 2013

Am 11. November wurde von Bundesministerin Dr. Claudia Schmied im Beisein von rund 130 geladenen Gästen der Österreichische Staatspreis für Erwachsenenbildung 2013 in drei Kategorien verliehen. Die PreisträgerInnen waren zuvor von einer hochkarätig besetzten Jury aus zahlreichen Einreichungen gewählt worden. In zwei der drei Kategorien konnte auch die Öffentlichkeit mitstimmen, eine Kategorie wurde direkt als Jury-Preis vergeben.


PreisträgerInnen 2013


Einreichungen, Beteiligung und Preisvergabe

 

Weitere Informationen

PreisträgerInnen 2013
PreisträgerInnen 2013 - Foto: (C) Oreste Schaller
Die PreisträgerInnen des Österreichischen Staatspreises für Erwachsenenbildung mit Bundesministerin Dr. Claudia Schmied

Kategorie "ErwachsenenbildnerIn 2013: Dr. Fritz Bauer

Fritz Bauer, Leiter der Abteilung Bildungs- und Jugendpolitik der Arbeiterkammer OÖ, hat sich in der Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen Innovationen im Bereich der Bildungsangebote, der Qualitätsförderung in der Erwachsenenbildung und in der Etablierung von Fördermodellen für BildungsteilnehmerInnen Verdienste erworben. Speziell bildungsbenachteiligten Menschen gilt sein Engagement. Viele seiner Projektergebnisse und Produkte waren Vorbild für bundesweite und internationale Entwicklungen, wie z.B. das Bildungskonto OÖ, das oberösterreichische Qualitätssiegel der Erwachsenenbildung oder das Kompetenzanerkennungsverfahren "Du kannst was".

 

Dr. Fritz Bauer - Foto: (C) Oreste Schaller
Fritz Bauer: Preisträger in der Kategorie "ErwachsenenbildnerIn 2013"

Kategorie "Themenschwerpunkt 2013: Politische Bildung": "Interaktive, partizipative und politische Theaterarbeit" des Vereins InterACT, Werkstatt für Theater und Soziokultur (Steiermark)

Seit mehr als zehn Jahren realisiert InterACT kreative und innovative Wege der politischen Beteiligung und Bildung durch interaktive und partizipative Theaterformen. Menschen, die am öffentlich-politischen und kulturellen Leben sonst nur wenig teilhaben, werden dabei ermutigt, mit ihrer eigenen Stimme zu sprechen,  ihre Anliegen und Interessen zum Ausdruck zu bringen und zur Lösungssuche für gesellschaftliche Problem- und Konfliktfelder beizutragen. Die Theaterstücke und -szenen werden an öffentlichen Orten zur Aufführung gebracht und mit Entscheidungs- und VerantwortungsträgerInnen diskutiert. Das Preisgeld beträgt 5.000,-- EUR.

 

Verein InterACT - Foto: (C) Oreste Schaller
PreisträgerInnen des Vereins InterACT in der Kategorie "Themenschwerpunkt 2013: Politische Bildung"

Kategorie "Wissenschaft und Forschung 2013 - Gesamtwerk": Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt

Der Historiker und Anthropologe Hubert Christian Ehalt steht mit den von ihm entwickelten "Wiener Vorlesungen" für erfolgreiche Wissenschaftsvermittlung und für eine gelungene Verbindung zwischen Wissenschaft und Erwachsenenbildung. Als Wissenschaftsreferent der Stadt Wien gelingt es ihm seit 1987 Woche für Woche, Persönlichkeiten des intellektuellen Lebens mit HörerInnen aller Alters- und Bevölkerungsgruppen zusammenzubringen, um Befunde und Analysen zu den großen aktuellen Themen und Problemen der Welt vorzulegen und danach gemeinsam zu diskutieren. Die Wiener Vorlesungen sind niederschwellig, frei und kostenlos zugänglich, stets gut besucht und aus dem kulturell-geistigen Leben Wiens nicht mehr wegzudenken.

 

Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt - Foto: (C) Oreste Schaller
Hubert Christian Ehalt wurde in der Kategorie "Wissenschaft und Forschung 2013 - Gesamtwerk" ausgezeichnet
Publikumsbeteiligung und Preisvergabe

Festliche Verleihung im Theaterverein Odeon

Rund 120 geladene Gäste nahmen an der festlichen Verleihung durch Bundesministerin Dr. Claudia Schmied teil. Der Theaterverein Odeon bot das passende Ambiente für die Veranstaltung. Das Jazzduo Roland Lensch und Martin Spitzer umrahmte den Abend musikalisch, auch für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt.

Interesse und Beteiligung enorm

Im sechsten Jahr der Neukonzeption und zum 51. Mal überhaupt seit seiner Gründung im Jahr 1956 wurde der Staatspreis für Erwachsenenbildung verliehen. Das Interesse ist ungebrochen, das spiegeln etwa die Beteiligungszahlen am Online-Voting wider: Etwa 2250 Stimmen wurden abgegeben. Immerhin ist das Ergebnis des Publikumsvotings gleichbedeutend mit der Stimme eines Jurymitglieds bei der finalen Entscheidung. Und nur zu oft - das zeigt ein Rückblick auf die vergangenen Jahre - liegt das Publikum mit der Wahl seiner FavoritInnen goldrichtig.

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