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Formalkriterien

Für Online-Publikationen gibt es gegenüber Print-Publikationen einige Besonderheiten: Trotz redaktioneller Bemühungen um die Verbreitung aller Artikel ist es für die Rezeption der Artikel zentral, dass diese mittels Suchmaschinen gefunden werden können. Dafür sind wiederum der Titel - hier v.a. der erste Teil - und das Abstract von zentraler Bedeutung. Sie sollten die wichtigsten Schlagworte und Inhalte wiedergeben.

 

Darüber hinaus ist für Online-Publikationen das typische Online-Leseverhalten zu berücksichtigen: Leser*innen überfliegen online häufig Überschriften, um relevante Textpassagen zu identifizieren. Kürzere Absätze werden eher gelesen als lange Textpassagen ohne Strukturierung. Versuchen Sie, Ihr Manuskript daher mit vielen Absätzen und Überschriften zu gliedern und achten Sie auf eine möglichst einfache Sprache.

Formulierung von Titel und Abstract

Das Online-Suchverhalten von Studierenden und Wissenschaftler*innen bzw. interessierten Praktiker*innen sowie die Online-Zugriffswege und -plattformen zu wissenschaftlicher Literatur sind bekannt. Zentral, um gefunden und gelesen werden zu können, sind Suchmaschinen. Werden Beiträge nicht nach grundlegenden Kriterien der Suchmaschinenoptimierung von wissenschaftlicher Literaur (Academic SEO) gestaltet, werden sie von User*innen im Netz nicht oder nur schwer gefunden, denn: Nur die wenigsten Leser*innen gehen auf die Webseite einer Zeitschrift und suchen dort alles händisch durch und lesen ggf. sogar Artikel an, wenn der Titel nicht aussagekräftig ist. 

Vielmehr ist es so: Die meisten Menschen suchen stichwortartig nach Themen und Inhalten in Datenbanken oder recherchieren frei über Suchmaschinen. Haben Beiträge blumige, verspielte oder metaphorische Titel, die nicht auf das gesuchte Thema schließen lassen, werden sie bei der Suche nicht angezeigt. 

Daher sollten der Titel und das Abstract die wichtigsten Schlagworte und Inhalte des Artikels klar wiedergeben und zusammenfassen. Dabei gilt: das Wichtigste zuerst, da Suchmaschinen wie auch Datenbanken die Ergebnisse oft abschneiden. Der Titel sollte sehr klar aussagen, worum es im Artikel geht und möglichst keine Sonderzeichen beinhalten, weil diese in Datenbanken oft fehlerhaft angezeigt werden. Das Abstract sollte in möglichst kurzen, prägnanten Sätzen verfasst sein, wichtige Schlagwörter des Beitrags wiederholen und auch Synonyme verwenden und möglichst direkt aussagen, was im Beitrag beschrieben wird. Die Redaktion macht zu Titel und Abstract jeweils Vorschläge mit Blick auf die Kriterien von Academic SEO. 

Textstruktur und Zwischenüberschriften

Online-Texte sollten hoch strukturiert, aber so wenig wie möglich hierarchisiert gestaltet werden. Viele lesen "skimmend", d.h., sie überfliegen Artikel, um sich einen Überblick zu verschaffen. Es sollten daher viele und sehr aussagekräftige Zwischenüberschriften gesetzt werden, um beim Überfliegen eines Artikels schnell die Botschaft von Absätzen erkennen zu können, was schließlich neugierig auf das Lesen macht. Zudem sollten Sereviceteile und Infoboxen (z.B. Informationen über Institutionen, Basisinformationen zu Forschungsprojekten) in sehr knapper und kompakter Form mitgeliefert werden, sodass sich Leser*innen schnell Basisinformationen holen können.

Gendersensibler Sprachgebrauch

Eine geschlechtersensible Schreibweise ist durchgehend anzuwenden. Seit 2022 verwenden wir auf erwachsenenbildung.at das Gendersternchen "*", andere gendersensible Schreibweisen sind aber ebenso möglich.

Abkürzungen

Abkürzungen sollten bei ihrer ersten Nennung im Text erläutert werden, zum Beispiel "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF)". Im weiteren Text kann das Kürzel verwendet werden.

Ziffern

Zahlen von eins bis zwölf werden ausgeschrieben, ab 13 als Ziffer angegeben.

Fußnoten

Fußnoten können im Text verwendet werden, nicht aber in Titel und Abstract und möglichst auch nicht im Vorspann sowie in Infoboxen.

Links

Linkangaben werden im PDF-Dokument des Artikels mit Hyperlink unterlegt, können also per Klick aufgerufen werden. Bei Verlinkung sollte vorrangig auf Primärquellen verwiesen werden. Bitte achten Sie darauf, dass alle Links korrekt angegeben sind. Informationen, die sich leicht ändern können (Adressen, Namen von Ansprechpersonen, nur vorübergehend aktuelle URL - z.B. bei Nachrichtenbeiträgen) sollten nach Möglichkeit nicht verlinkt werden, da der Link sonst schnell nicht mehr aktuell/aufrufbar ist oder die Informationen auf der verlinkten Website inaktuell sind. Wenn vorhanden, sollte auch der DOI (Digital Object Identifier) angegeben werden.

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