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Magazin erwachsenenbildung.at
Gesa Heinbach

Die Mitgift des Neuanfangs

Zur Bedeutung des Arendt’schen Freiheitsbegriffs für die moderne Weiterbildungspolitik

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Heinbach, Gesa (2020): Die Mitgift des Neuanfangs. Zur Bedeutung des Arendt’schen Freiheitsbegriffs für die moderne Weiterbildungspolitik. In: Magazin erwachsenenbildung.at. Das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs. Ausgabe 39, 2020. Wien. Online im Internet: https://erwachsenenbildung.at/magazin/20-39/meb20-39.pdf. Druck-Version: Books on Demand GmbH: Norderstedt. Erschienen unter der Creative Commons Lizenz CC BY 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de
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Welches Freiheitsverständnis braucht eine moderne (Erwachsenen-)Bildungstheorie, um ihre Bedeutung für unsere Gesellschaft formulieren zu können? Die Autorin des vorliegenden Beitrags sucht nach einem Freiheitsbegriff, der die Besonderheiten der Erwachsenenbildung aufzugreifen und abzubilden vermag und findet ihn in Hannah Arendts „Natalität“. Das darin enthaltene Freiheitsverständnis fokussiert die menschliche Fähigkeit zum Neuanfang. Was Arendt für den politischen Bereich damit meinte, lässt sich gewinnbringend auf die Bildungstheorie übertragen: normative Unbestimmtheit und zeitliche Unabgeschlossenheit, vielfache Wiederholungen im Laufe der Biografie, das Zusammenwirken mit anderen Menschen. Mit Arendts Natalitätskonzept argumentiert ist der lebensbegleitende Zugang zu Bildungsangeboten nicht nur wünschenswert, sondern vielmehr Ausdruck unseres Menschenrechts auf Freiheit. (Red.)
  1. Gesa Heinbach


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